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Do, 07.07.2011 11:00
pts20110707011 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
After-Sales-Geschäft: Potenzial nicht ausgeschöpft
Kundenanforderungen und Kosten können besser gemanagt werden
Stuttgart/Wien (pts011/07.07.2011/11:00) - Folgegeschäfte nach dem Verkauf eines Produktes leisten seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Unternehmensentwicklung - auch in der Krise. Damit das so bleibt, sind Unternehmen gezwungen, ihr Kunden- und Kostenmanagement laufend zu optimieren. Das zeigt eine aktuelle Studie der Management Consultants Horváth & Partners. Für die Untersuchung wurden 127 Geschäftsführer, Bereichsleiter und Verantwortliche aus Vertrieb und Logistik in produzierenden Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Der Umsatz im After-Sales-Geschäft ist demnach in den vergangenen drei Jahren gestiegen, wie zwei von drei Managern bestätigen (63 Prozent). Nur bei knapp der Hälfte (49 Prozent) erhöhten sich auch die Kosten, bei 35 Prozent sanken sie sogar. "Das After-Sales-Geschäft hat in den vergangenen Jahren im Schnitt überproportional zur Profitabilität der Unternehmen beigetragen", stellt Studienautor Jochen Kröber fest. "Hierin zeigt sich seine enorme Bedeutung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit." Um den Beitrag von Folgegeschäften zum Unternehmenserfolg langfristig abzusichern, müssen die größten Herausforderungen, nämlich steigende Kundenanforderungen (97 Prozent), die wachsende Artikel- und Sortimentsvielfalt und der steigende Wettbewerbs- und Kostendruck (87 Prozent) gemeistert werden. Zu viel Service Verbesserte Steuerung notwendig Optimierungsbedarf zeigt sich auch bei der Steuerung der Logistik-Dienstleister. 36 Prozent der Unternehmen steuern diese rein situationsbedingt ohne definierte Kennzahlen, Service-Level-Agreements (SLA's) und/oder ein Bonus/Malus System. "Das Fehlen von definierten Vorgaben führt meist zu schwankenden Leistungsniveaus, geringer Transparenz über die tatsächliche Leistungsfähigkeit und höheren Kosten", erläutert Christian Daxböck, Leiter des Business Segments Supply Chain Management bei Horváth & Partners. Kostensenkung erforderlich Erfolgsfaktor Organisation Um den großen Herausforderungen an das After-Sales-Geschäft gerecht zu werden, setzen die befragten Unternehmen erste Optimierungsmaßnahmen um. Diese betreffen vor allem Logistikprozesse und Logistiknetzwerke (64 Prozent), die Bestands- und Verfügbarkeitsoptimierung (57 Prozent) sowie die Organisationsentwicklung (51 Prozent). (Ende)
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