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pte20110131027 Tourismus/Reisen, Handel/Dienstleistungen
Urlauber: Die einen meckern, die anderen sammeln
Studie beleuchtet Motive von Buchungsentscheidungen
Köln (pte027/31.01.2011/16:30) - In einer aktuellen Studie hat die Reiseindustrie den Touristen mal etwas genauer unter die Lupe genommen. Das auf Touristik spezialisierte Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope http://www.trendscope.de hat 10.000 Interviews in sechs europäischen Ländern geführt und dabei unterschiedliche Reisetypen ermittelt. In Deutschland setzt sich, mit knapp jedem fünften (19 Prozent), die größte touristische Kundengruppe aus den "zielorientierten Rationalisten" zusammen. Bei ihnen ist das Beschwerdepotential am größten. Ähnlich groß ist mit jeweils 17 Prozent der Anteil an "gelassenen Begegnungssuchern" und "statusorientierten Sammlern". Weite Reisetypen sind die "familiären Balancesucher" und die "informierten Abenteurer" (jeweils 15 Prozent) die "serviceorientierten Paradiessucher" (zwölf Prozent) und die "genügsamen Planer" (sechs Prozent). Wünsche und Bedürfnisse der Kunden "Durch den psychographischen Ansatz hinter den Trendscope Reisetypen gewinnen wir einen einzigartigen Blick hinter die Werte, Wünsche und Motive der relevanten Zielgruppen. Leistungsträger der Reiseindustrie können dadurch ihre Kommunikation und Produktentwicklung noch besser auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden zuschneiden", kommentiert Dennis Hürten, Geschäftsführer von Trendscope. So bedienen die zielorientierten Rationalisten ein weit verbreitetes Klischee des deutschen Urlaubers. Sie sind sehr anspruchsvoll, legen Wert auf gute Qualität und Service bei gleichzeitig hoher Preissensibilität. Sie beschweren sich schnell, wenn etwas nicht stimmt und haben eine hohe Affinität zum Internet als Informationsquelle. Gelassene Begegnungssucher sind hingegen sehr spontan, kommunikativ, verzichten auf eine umfangreiche Reisevorbereitung und lassen den Urlaub am liebsten einfach auf sich zukommen. Angebote je nach Reisetyp Der statusorientierte Sammler wiederum liebt es, anderen Personen das Gesehene und Erlebte durch Bilder und Souvenirs zu zeigen. Zur Erweiterung der Sammlung dieser "Statussymbole" steht das Bereisen möglichst vieler verschiedener Destinationen im Vordergrund. Mit diesem Wissen können Reiseveranstalter genauer verifizieren, wer bevorzugt in welches Land fährt und welche Angebote man dort am ehesten für die entsprechenden Reisetypen bereithalten sollte. "Bei den deutschen Touristen ist Österreich beispielsweise besonders unter den 'genügsamen Planern' und den 'informierten Abenteurern' beliebt", erklärt Gerrit Seul, Pressesprecher von Trendscope, gegenüber pressetext. "Die Schweiz als Reiseziel ist ebenfalls unter den deutschen 'genügsamen Planern' sehr beliebt, außerdem bei den 'gelassenen Begegnungssuchern' und den 'serviceorientierten Paradiessuchern'." Die Gruppe der deutschen zielorientierten Rationalisten bereist am liebsten das eigene Land gefolgt von Reisen nach Italien und Spanien. (Ende)
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