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Fr, 15.10.2010 13:40
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pte20101015021 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen

Feldzug der Zeitungen im Web erfolgreich

Print darf nicht gleich Online sein
Zeitungsstapel: Verleger müssen Einheitsbrei im Web vermeiden (Foto: aboutpixel.de, Arnim Schindler)
Zeitungsstapel: Verleger müssen Einheitsbrei im Web vermeiden (Foto: aboutpixel.de, Arnim Schindler)

Arlington/München (pte021/15.10.2010/13:40) - Die Strategien und Geschäftsmodelle von online vertretenen Zeitungen haben bisher nur selten gefruchtet. Ihr Feldzug zur Eroberung des Internets wird aber immer erfolgreicher. Für User werden die Portale von Printtiteln zunehmend zur Anlaufstelle und höher frequentiert als bisher, wie die Newspaper Association of America http://www.naa.org anhand von comScore-Daten aufzeigt. Allerdings müssen sich die einzelnen Blätter im Web neu erfinden, schlägt die Managementberatung Oliver Wyman http://www.oliverwyman.com vor. Gegenüber den gedruckten Ausgaben sollten sie online einen Mehrwert bieten.

"Zeitungen und Zeitschriften im digitalen Format dürfen weder Ersatz noch Kopie des gedruckten Pendants sein", wissen die Experten. Sowohl hinsichtlich Inhalt als auch Grafik und Interaktivität sollten sich die Titel im Internet daher von den Druck-Exemplaren abheben. In ihrer Darstellung müssen sich die Zeitungen "den Funktionalitäten von Smartphone bis Tablet-PC anpassen und so gut sein, dass neue, digital-affine Segmente erschlossen werden und Print-Abonnenten bereitwillig ein Doppel-Abo beziehen", heißt es von Wyman. So können die Verleger im Doppelpack mehr Leser erreichen.

US-Titel sind Publikumsmagneten

Während deutsche Medienhäuser mit ihrer digitalen Strategie - sofern überhaupt vorhanden - nach wie vor weitgehend hinterher hinken, erweisen sich die US-Online-Ausgaben bereits als Publikumsmagneten. Insgesamt verzeichneten die Herausgeber laut comScore http://www.comscore.com allein im September 102,8 Mio. einzelne Besucher. Mit 61 Prozent entspricht dies fast zwei Drittel aller erwachsenen Internet-User. Die Zeitungs-Websites erreichen bereits mehr als jeden zweiten 25- bis 34-Jährigen.

Tagtäglich besuchen im Schnitt rund 20 Mio. Websurfer die Online-Präsenzen der Zeitungen. Der Durchschnittsuser ruft die Portale dabei im Monat 8,5 Mal auf. Insgesamt haben die Nutzer im September 3,3 Mrd. Minuten auf den Webseiten verbracht und über vier Mrd. Page Views generiert. Konsumenten aus Haushalten mit einem Einkommen von zumindest 100.000 Dollar pro Jahr sowie User ab 18 Jahren sind auf Internet-Zeitungsportalen besonders stark aktiv.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Manuel Haglmüller
Tel.: +43-1-811-40-315
E-Mail:
pressetext.redaktion
   
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