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ZHAW Wädenswil, Campus Grüental
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10.02.2012 08:35
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Fr, 10.02.2012
pte20100909025 Unternehmen/Finanzen, Medien/Kommunikation
IR: Krise erfordert Mut zu offener Kommunikation
Rechtliche Vorgaben behindern Wachstum von Social Media
Wien (pte025/09.09.2010/13:55) - IR-Abteilungen von Unternehmen müssen auf die neuen Rahmenbedingungen im Zuge der Krise reagieren. Obwohl sich die Märkte wieder erholen, drücken Ängste vor einem Double Dip in den USA und hohe Volatilitäten an den Börsen auf die Stimmung der Investoren. Proaktive Kommunikation der Unternehmen ist daher der Schlüssel zum Erfolg. Zu diesem Schluss kommt die Jahreskonferenz 2010 "Investor Relations als Chance zur Positionierung in volatilen Zeiten" des Cercle Investor Relations Austria (C.I.R.A.) http://www.cira.at . Bad News nicht schönreden "Klare und unmissverständliche Kommunikation inmitten wirtschaftlich schwieriger Zeiten ist für die IR eines Unternehmens kein Soll, sondern ein Muss", meint Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Bank AG, gegenüber pressetext. "Nur wer vertrauensvoll und ehrlich kommuniziert, verkörpert Glaubwürdigkeit und Integrität nach außen." Um Gerüchte gar nicht erst aufkommen zu lassen, dürfen schlechte Nachrichten nicht schöngefärbt werden. Von Vorteil ist, Kritik von Investoren aufzunehmen, ohne sich dabei zu unterwerfen. Aber auch Analysten, die letztlich Unternehmenszahlen bewerten und damit zum Meinungsmacher avancieren, müssen mit Fakten überzeugt werden. "Übersichtlich, sachlich und einheitlich sollten Geschäfts- und Aktionärsberichte sein. Schmückendes Beiwerk lenkt eher ab", unterstreicht Roland Neuwirth, Fondsmanager beim Schweizer Investmenthaus Salus Alpha http://www.salusalpha.com , gegenüber pressetext. Dem Fachmann nach sind sowohl die Erreichbarkeit von Vorständen und IR-Abteilungen als auch die Kontinuität in den nach außen vermittelten Botschaften wichtig. Social Media nur bedingt sinnvoll Da die Nachfrage nach Informationen steigt und die Zeit zur Kommunikation für viele CEOs und CFOs wegen interner Geschäftsabläufe schwindet, müssen IR-Abteilungen Unternehmen im Web-2.0-Zeitalter auch beraten. "Social Media ist ein Super-Tool für IR-Abteilungen. Mit Twitter, Facebook und Co lassen sich in kürzester Zeit viele Zielgruppen erreichen. Das ist oft ein Vorteil gegenüber Adhoc-Meldungen", so Paul Scott, Partner bei der Frankfurt Brunswick Group. Dennoch sollten Unternehmen ihren Output an Nachrichten im Web im Zaum halten. Obwohl Social Media eine wachsende Bedeutung von der Branche zugesprochen wird, warnt Randolf Fochler, Mitglied der Geschäftsführung bei Scholdan & Company, jedoch vor einer zu großen Euphorie in diesem Segment: "Mit Twitter und Facebook lassen sich im IR-Bereich in kürzester Zeit verstärkt vor allem viele Privatanleger und Konsumenten ansprechen. Dennoch ist es allein schon aus rechtlichen Vorgaben nicht möglich, alles über den Atlantik zu zwitschern." (Ende)
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