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Do, 24.05.2012
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pte20100908014 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Statine helfen gegen Gelenkrheumatismus
Einnahme senkt Erkrankungsrisiko um 50 Prozent
Kniespiegelung: Gelenkrheumatismus betrifft einen von 100 Menschen (Foto: pixelio.de/L. Wandtner)
Kniespiegelung: Gelenkrheumatismus betrifft einen von 100 Menschen (Foto: pixelio.de/L. Wandtner)

Tel Aviv (pte014/08.09.2010/10:00) - Die Einnahme von Statinen könnte das Risiko, an Gelenkrheumatismus zu erkranken, verringern. Wissenschaftler des Maccabi Healthcare Services Research Institute http://www.maccabi-research.org haben die Daten von 1,8 Mio. Patienten ausgewertet. Bei jenen Patienten, die Statine schluckten, war die Krankheit deutlich weniger verbreitet.

Bisher wurde angenommen, dass die Medikamente die Symptome einer bestehenden Erkrankung lindern. Die aktuelle Untersuchung legt jedoch nahe, dass Statine die Entstehung verhindern können. Details der Forschungsergebnisse wurden in PLOS Medicine http://www.plosmedicine.org veröffentlicht.

50 Prozent weniger Erkrankungen

Die Wissenschaftler entdeckten 2.500 Erkrankungen an Gelenkrheumatismus, einer Krankheit von der rund jeder hundertste Mensch betroffen ist. Jene, die Statine einnahmen, erkrankten um 50 Prozent weniger wahrscheinlich als jene, die diese Medikamente nicht bekamen.

Der genaue Zusammenhang zwischen der Einnahme und dem verringerten Risiko ist derzeit noch nicht erforscht, entspricht aber dem aktuellen Wissenstand. Die Wissenschaftler räumen ein, dass ihre Forschungsergebnisse jetzt durch andere Studien bestätigt werden müssen.

Bestätigung durch weitere Studien erforderlich

Jane Tadman von Arthritis Research UK http://www.arthritisresearchuk.org ergänzte gegenüber BBC, dass die Forschungen ihrer Einrichtung und die von japanischen Wissenschaftlern Auswirkungen von Statinen auf die entzündlichen Prozesse im Verlauf der Krankheit nachgewiesen haben. Jetzt seien größere klinische Studien zur Bestätigung dieser ersten Hinweise notwendig.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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