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Do, 24.05.2012
pte20100810013 Tourismus/Reisen, Handel/Dienstleistungen
TUI Travel: Touristen bleiben lieber zu Hause
Reisekonzern blickt skeptisch auf Gesamtjahr
Hannover/London (pte013/10.08.2010/11:20) - Der weltweit größte Reiseveranstalter TUI Travel ist für das laufende Geschäftsjahr skeptisch geworden. Die Zahlen des Touristikkonzerns haben unter der zurückhaltenden Entwicklung im Tourismus gelitten. Wie das Unternehmen heute, Dienstag, mitteilt, liefen die Geschäfte in Deutschland wegen niedriger Margen bisher unzufriedenstellend. Besonders in den Niederlanden und Großbritannien enttäuschten zudem die Buchungszahlen. Darüber hinaus macht TUI Travel die Ausfälle wegen der Aschewolke aus Island für die wachsenden Verluste verantwortlich. Unteres Ende der Erwartungen Zwar gibt es in der Reiseindustrie nach der Krise wieder Anzeichen für eine Erholung, wie Andreas Jörg Scheuerle, Leiter Sachgebiet Europäische Konjunktur und Branchenanalysen bei der DekaBank http://www.dekabank.de , im Gespräch mit pressetext erläutert. Dennoch rechnet TUI Travel mit einem Ergebnis "am unteren Ende der Erwartungen", ohne konkrete Zahlen zu nennen. Im per 30. Juni abgelaufenen dritten Geschäftsquartal schrumpften die Erlöse der TUI-Tochter im Vergleich zum Krisenjahr 2009 um weitere vier Prozent auf 3,42 Mrd. Pfund (rund 4,1 Mrd. Euro). Vom Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull waren laut TUI Travel beinahe 400.000 Kunden betroffen. Beim Konzern hinterließ die Aschewolke somit einen geschätzten Schaden von rund 105 Mio. Euro. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2009/10 schrumpften die Umsätze des Reiseveranstalters insgesamt um acht Prozent auf 8,2 Mrd. Pfund. Die Verluste stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 305 auf 409 Mio. Pfund. Zwar hielten die vielversprechenden Buchungstrends vor dem Vulkanausbruch nicht bis zum Frühsommer an. Für die Wintersaison und das kommende Jahr sind die Geschäfte laut TUI Travel aber wieder gut angelaufen. (Ende)
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