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pte20100729026 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Brautschau für Infineon: Samsung "bessere Wahl"
Citigroup-Bericht hält Übernahme der Chip-Sparte für wahrscheinlich
Handychips: Ein heiß umkämpfter Markt (Foto: pixelio.de / S.Hainz)
Handychips: Ein heiß umkämpfter Markt (Foto: pixelio.de / S.Hainz)

München (pte026/29.07.2010/16:30) - Der Chiphersteller Infineon http://www.infineon.com wird derzeit von zwei großen internationalen IT-Unternehmen hofiert. Einerseits ist Intel laut Medienberichten an einer Übernahme der Handychip-Sparte interessiert. Andererseits gibt es Überlegungen, mit Samsung ein Joint Venture zu gründen. Analysten der Citigroup sprechen sich in einem aktuellen Report für eine Übernahme durch Samsung aus. Das sei die "bessere Wahl", urteilen die Finanzexperten. Sowohl bei Intel als auch bei Samsung gibt man sich diesbezüglich bedeckt.

Beide Unternehmen können laut Bericht von dem Deal profitieren. Intel, weitaus größter Hersteller von PC-Chips, schneidet sich mit einer Übernahme vom Handset-Markt ein Stück ab. Samsung kann hingegen seine Marktdominanz endgültig einzementieren. Bei Infineon gibt man sich verschlossen: "Wir geben zu Verkaufsspekulationen von Wireless Solutions keinen Kommentar ab", sagt Konzernsprecher Christian Hoenicke gegenüber pressetext.

Lahme Chip-Sparte kommt in Schwung

Sollte es zu einem Verkauf kommen, könne Infineon laut Citigroup einen Betrag in Milliardenhöhe verlangen. Schätzungen zufolge wird die Handychip-Sparte im laufenden Jahr 1,26 Mrd. Euro umsetzen, ein Plus in Höhe von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.

Bis vor kurzem kämpfte Infineon noch mit der Überlebensfähigkeit seiner dahindümpelnden Chip-Sparte (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100517015/). Nun gab der Konzern aber bekannt, von einer wahren Auftragsflut überrascht worden zu sein. Die Chip-Sparte macht inzwischen rund ein Drittel des Gesamtumsatzes von Infineon aus. Zu den größten Kunden von Infineon zählen Apple und LG.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Paul Eidenberger
Tel.: +43-1-81140-319
E-Mail:
pressetext.austria
   
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