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Do, 09.02.2012
pte20100729015 Unternehmen/Finanzen, Tourismus/Reisen
Lufthansa trotz Turbulenzen im Steigflug
Minus: Aschewolke und Übernahmen, Plus: Fracht und Langstrecken
Frankfurt (pte015/29.07.2010/12:15) - Das von der Lufthansa kolportierte Halbjahresminus von 104 Mio. Euro spiegelt nicht die Gesamtperformance der Fluglinie wider. Trotz Preisverfall und Nachfragerückgang auf der Kurzstrecke sowie Defiziten bei den Neo-Töchtern Austrian Airlines (AUA) und British Midland (BMI) konnte die Lufthansa im zweiten Quartal ein gutes Ergebnis abliefern. Besonders stark profitierte Deutschlands größte Fluggesellschaft beim Frachtgeschäft und auf der Langstrecke. "Dies sind die Bereiche, wo die Lufthansa ihr Geld verdient", sagt Analyst Per-Ola Hellgren von der Landesbank Baden-Württemberg http://lbbw.de im pressetext-Interview. Deshalb ist das Gesamtergebnis im ersten Halbjahr 2010 für den Analysten auch differenzierter zu betrachten. "Wenn man von den kolportierten 200 Mio. Euro Verlust durch die Vulkanasche ausgeht und dann das Ergebnis vom zweiten Quartal darum bereinigt, dann lag das operative Ergebnis der Lufthansa nur 150 Mio. Euro unterhalb des Rekordniveaus von 2008 - und das trotz AUA und BMI", rechnet Hellgren vor. Als Hauptursachen für das immer noch vergleichsweise schwache zweite Quartal der Sparte Passagierbeförderung nennt der Analyst die Vulkanaschewolke und die Akquisitionen von AUA und BMI. Technische Gründe für den Kursverfallt Die kürzlich bekannt gewordenen Halbjahreszahlen der Lufthansa sorgten an Bei der Neu-Akquisition AUA läuft es für Hellgren besser als erwartet. "Die Restrukturierungen der Lufthansa haben gegriffen. Die AUA ist schon jetzt gut unterwegs und wird 2011 wohl schon ein kleines Plus verzeichnen", analysiert der LBBW-Experte. BMI würde aufgrund ihres veralteten Geschäftmodells aber noch mittelfristig Verluste schreiben. (Ende)
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