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Sa, 04.02.2012
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pte20100727021 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Zahlwillig: User zücken vermehrt Online-Brieftasche
Mobiltelefon wird Vertriebsquelle Nummer 1
Geld für mobilen Content: Fast jeder Zweite will dafür zahlen (Foto: pixelio.de, Harald Wanetschka)
Geld für mobilen Content: Fast jeder Zweite will dafür zahlen (Foto: pixelio.de, Harald Wanetschka)

Bern (pte021/27.07.2010/13:55) - Die Bereitschaft der User, für spezifischen Online- oder Mobile-Content zu zahlen, steigt. Laut der Studie "Consumers and Convergence IV" der KPMG International http://www.kpmg.com sind rund 43 Prozent der Befragten bereit, für Online- oder Mobile-Content Geld auszugeben. Diese Tendenz ist vor allem bei Usern aus den BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China) bemerkbar (57 Prozent), während die Konsumenten in den G7-Staaten eine eher niedrige Zahlungsbereitschaft angeben (22 Prozent).

Das hat systemische Gründe, wie Peter Ertl, Geschäftsführer von KPMG Austria gegenüber pressetext erklärt: "Bei uns finanziert die Werbung die Serviceleistung einer Internetseite, aber auch das wird sich künftig ändern. Das Mobiltelefon wird die Vertriebsquelle Nummer 1 werden, viele Großketten stellen deshalb bereits ihre Systeme um." Hier könne sich der KPMG-Chef auch durchaus vorstellen, dass in Zukunft nicht nur die Werbeträger, sondern auch der Kunde für die Serviceleistungen bezahlt.

Nutzen und Gefahren

Der Trend, über das Mobiltelefon Zahlungstransaktionen durchzuführen, ist vor allem bei jüngeren Usern aus Ostasien und Südosteuropa beliebt. Bei dieser Zahlungsmethode hat Ertl aber noch Sicherheitsbedenken: "Die Konsumenten haben Angst, durch ihre Transaktionen zum gläsernen Menschen zu werden. Die Lieferanten befürchten hingegen Scheinkäufe, unsichere Kreditkarten und Betrug." Deshalb sind laut Ertl bei Kreditkartenzahlungen über das Mobiltelefon noch starke Prozessumstellungen nötig.

Bei der Herausgabe von privaten Daten wie Profilinformationen oder Nutzungsdaten sind laut Studie acht von zehn Usern nach wie vor skeptisch und besorgt. Auf der anderen Seite zeigen sechs von zehn Konsumenten eine höhere Bereitschaft als noch 2008, diese Daten für entsprechende Gegenleistungen herauszugeben.

Die KPMG-Studie steht unter http://www.kpmg.com/Global/en/IssuesAndInsights/ArticlesPublications/consumers-and-convergence/Documents/Consumers-Convergence-IV-july-2010.pdf als PDF zum Download zur Verfügung.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Paul Eidenberger
Tel.: +43-1-81140-319
E-Mail:
pressetext.austria
   
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