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Sa, 04.02.2012
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pte20100726012 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation
Microsoft: Geschäftlich erfolgreich, Image schwach
Softwareriese kämpft mit der Kluft zwischen Sein und Schein
Verkaufsgespräch: Diskrepanz zwischen nackten Zahlen und Popularität (Foto: microsoft.com)
Verkaufsgespräch: Diskrepanz zwischen nackten Zahlen und Popularität (Foto: microsoft.com)

Redmond (pte012/26.07.2010/12:10) - Auf dem Papier liegt Microsoft im Moment deutlich vor der Konkurrenz: In den vergangenen drei Monaten hat das Unternehmen 4,52 Mrd. umgesetzt, Apple lediglich 3,25 Mrd. und Google nur 1,8 Mrd. Dollar. Dennoch werden diese Erfolge nicht im gleichen Maße wahrgenommen, wie beispielsweise der Marktstart eines neuen Apple-Produkts. Microsoft hat Mühe, ein Siegerimage aufrecht zu erhalten.

Dabei ist es Microsoft in der jüngeren Vergangenheit gelungen, seinen Geschäftsfokus erfolgreich zu verlagern. Mit dem Verkauf von spezieller Software an Unternehmen setzt das Unternehmen im Moment am meisten Geld um.

PR-Abteilung legt los

Frank X. Shaw, Microsofts Vizepräsident für Corporate Communications, hat kürzlich auf anhaltende Kritik an dem Unternehmen reagiert. Er legte Geschäftszahlen offen und verglich diese mit denen der Konkurrenz. Es gäbe eine Kluft zwischen der öffentlichen Meinung, dass es Microsoft nicht gut gehe und dem was die Zahlen zeigten, so Shaw.

Tatsächlich liegt Microsoft in vielen Kategorien vor Google und Apple, dennoch werden auch Schwächen des Unternehmens offenbar. Zwar gewann die Suchmaschine bing in einem Jahr 21,4 Mio. neue Nutzer, gleichzeitig verlor die zuständige Abteilung im Jahr der Einführung des Dienstes jedoch 2,25 Mrd. Dollar.

Kein Börsenliebling

Ein weiteres Problem für Microsoft ist das Image an der Börse. Die schwache Performance des vergangenen Jahrzehnts habe immer noch Nachwirkungen. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung der aktuellen, starken Quartalsergebnisse schloß die Aktie 55 Prozent unter dem Wert von Januar 2000 ab.

Apple liegt im entsprechenden Vergleich 829 Prozent über dem Wert von vor zehn Jahren. "Technologie-Investoren bezahlen für Wachstum", erklärt Sarah Friar, Analysten bei Goldman Sachs http://www.goldmansachs.com . Die Stabilität von Microsoft, mit Garanten wie Windows und Office, würde im Moment nicht in gleichem Maße wertgeschätzt.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Georg Eckelsberger
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
pressetext.austria
   
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