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pte20100720022 Auto/Verkehr, Handel/Dienstleistungen
Absatzrekorde: Chinas Autofahrer greifen zu
Gute Geschäfte bei heimischen und ausländischen Marken
Shanghai/München (pte022/20.07.2010/11:35) - Dank des florierenden chinesischen Markts spürt die Automobilindustrie deutlichen Aufwind. Sowohl heimische als auch ausländische Hersteller schrieben im bisherigen Jahresverlauf neue Absatzrekorde. Die wachsende Kaufkraft in der Mittel- und Oberschicht hat etwa Chinas größtem Autokonzern SAIC ein verkaufsstarkes erstes Halbjahr beschert. Auch deutsche Marken wie BMW, VW oder Daimler sind in der Volksrepublik gut positioniert und streben weiter nach oben. Hersteller bauen Produktion aus "Chinas Automarkt ist zur Zeit enorm kräftig", meint BMW-Sprecher Michael Rebstock im Gespräch mit pressetext. "Im ersten Halbjahr hat der Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 98 Prozent auf rund 71.100 Autos zugelegt." Mittlerweile ist der Hersteller bei der Vor-Ort-Produktion an seine Grenzen gestoßen. Die Kapazitäten werden daher ausgeweitet (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100713028/). "Kurzfristig sind 100.000 Stück möglich", sagt Rebstock. Mit dem neuen Werk wird die Produktion auf 200.000 Fahrzeuge ausgebaut. "Langfristig sind die Kapazitäten auf 300.000 Autos erweiterbar", so Rebstock gegenüber pressetext. Erst vor wenigen Tagen hat auch VW den Bau eines weiteren Werks in China angekündigt, um die Produktion auf drei Mio. Fahrzeuge auszuweiten. Den Absatz steigerten die Wolfsburger in den ersten sechs Monaten 2010 um 45,7 Prozent auf rund 950.000 Autos. Heimische Marken wie SAIC wachsen angesichts des China-Booms ähnlich stark. Der Konzern verkaufte mit 1,77 Mio. Stück um rund 44 Prozent mehr Fahrzeuge als im ersten Halbjahr 2009. Damals erzielte SAIC ein Ergebnis von 1,4 Mrd. Yuan (knapp 160 Mio. Euro). Angesichts der starken Verkäufe stellt das Unternehmen eine Gewinnvervierfachung in Aussicht. (Ende)
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