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Mi, 07.07.2010 13:45
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pte20100707037 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation

85 Prozent sehen Web als Bereicherung

Soziales und kommunikatives Potenzial für Mehrheit unbestreitbar
Das Internet wird von der Mehrheit als positive Kraft gesehen (Foto: pixelio.de/Rainer Sturm)
Das Internet wird von der Mehrheit als positive Kraft gesehen (Foto: pixelio.de/Rainer Sturm)

Washington (pte037/07.07.2010/13:45) - Obwohl das Internet in puncto Daten- und Jugendschutz eine ganze Reihe von ernstzunehmenden Problemen für seine Nutzer mit sich gebracht hat, wird es von der großen Mehrheit der Menschen durchwegs als positive Kraft empfunden. Rund 85 Prozent der User und Webexperten sind davon überzeugt, dass das weltweite Netzwerk ihr persönliches Leben bereichert hat und dies auch in Zukunft weiterhin tun wird. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuell präsentierter Bericht des Pew Research Center's Internet & American Life Project (PewInternet) http://www.pewinternet.org , der vor allem das soziale Potenzial des Netzes hervorhebt.

"Die sozialen Vorteile der Internetnutzung werden im Laufe des nächsten Jahrzehnts die negativen Aspekte bei weitem überwiegen", stellen die PewInternet-Experten fest. Diese Einschätzung sei das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter insgesamt 895 US-Webnutzern und -Technologieexperten. "Die Befragten räumen zwar ein, dass die Nutzung des Netzes als Kommunikations-Tool sowohl positive als auch negative Effekte nach sich ziehen kann. Die große Mehrheit sieht aber in erster Linie die positiven Seiten", heißt es in dem Bericht.

Weltweites "Zusammenrücken"

Die meisten der Umfrageteilnehmer stellten dabei vor allem die positive soziale Kraft des Internets in den Vordergrund, das eine weltweite Vernetzung und somit ein "Zusammenrücken" der Menschen ermöglicht habe. Das kommunikative Potenzial, das dem Web beim Knüpfen, Pflegen und Erhalten von sozialen Beziehungen zukommt, sei unbestreitbar. Um diesen Punkt zu unterstreichen, haben viele ihre persönlichen Erfahrungen als Beispiele angeführt. Einige gaben dabei sogar an, ihren Ehepartner im Netz kennengelernt zu haben.

Für 14 Prozent überwiegen negative Aspekte

Trotz der insgesamt überaus positiven Haltung der Menschen zum Web, bleiben im PewInternet-Bericht auch dessen negative Aspekte nicht unerwähnt. "Wenn ich das große Ganze betrachte und meine persönlichen Freundschaften, Ehe und andere Beziehungen miteinbeziehe, glaube ich, dass sich das Internet eher als negative Kraft auf meine soziale Welt ausgewirkt hat", so eine Aussage, der sich rund 14 Prozent der Befragten anschließen.

Letztendlich geben sogar viele der eigentlichen Internetbefürworter zu, dass mit dem Web eine Reihe von Bedenken verbunden ist. So sei es etwa nicht selten der Fall, dass sich einzelne User durch die Verlagerung ihrer Kommunikation in den Online-Bereich gänzlich aus der realen Welt zurückgezogen oder die Kunst der normalen Konversation verlernt hätten, kritisieren einige der Umfrageteilnehmer. Auch der Verlust der eigenen Privatsphäre, die Datenschutzproblematik oder die Gefahr der Entwicklung von Suchtverhalten werden genannt.

Bericht "The future of social relations" online unter (PDF-Download): http://www.pewinternet.org/~/media//Files/Reports/2010/PIP_Future_of_Internet_%202010_social_relations.pdf

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Markus Steiner
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
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