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pts20100624029 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Plastische Chirurgie: Qualität im Fokus
ÖGPÄRC präsentiert aktuelle Guidelines zum Thema Qualitätssicherung
Wien (pts029/24.06.2010/13:30) - Im Mittelpunkt der Arbeit der Fachärzte für Plastische Chirurgie stehen das Wohl, der Schutz und die Wahrung der Rechte von PatientInnen. Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) setzt daher neue Standards im Bereich Patientensicherheit und präsentiert ihre aktuellen Guidelines zur Qualitätssicherung. Höchste Qualität im Bereich ästhetischer Eingriffe ist ein zentrales Anliegen der Fachärzte für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Sie setzen daher zahlreiche Maßnahmen, um die Wahrung der hohen Standards ihres Berufsstandes zu garantieren. Anlässlich eines Special Interest Talks, bei dem anerkannte Experten zu den Themen Patientensicherheit, Qualität und Qualitätssicherung Stellung nehmen, präsentiert die ÖGPÄRC auch ihre aktuellen Guidelines zum Thema Qualitätssicherung. Univ. Doz. Dr. Helmut Hoflehner, Präsident der ÖGPÄRC und stellvertretender Leiter der Schwarzl Tagesklinik dazu: "Mit unseren neuen Guidelines bieten wir nicht nur den Patienten den entsprechenden Qualitätsnachweis, sondern wir zeigen, dass Ästhetische Chirurgie in Östrreich auf höchstem Niveau betrieben wird. Durch die Leitlinien wird klar, wo das Know-how bei ästhetischen Eingriffen liegt und wo fächerübergreifende Zusammenarbeit angestrebt wird. Unsere Mitglieder fühlen sich diesen Kriterien verpflichtet, weshalb es unsere Aufgabe ist, in Zunkunft noch mehr darauf zu achten, dass diese Guidlines auch bei allen ästhetischen Eingriffen mitbedacht werden." Hoflehner betont, dass damit Qualität besser dokumentiert, aber auch hinterfragt werden könne und dies die nötige Sicherheit für Arzt und Patient darstelle. ÖGPÄRC Guidelines: Qualität in der Ästhetischen Chirurgie Dr. Jungwirth dazu: "In unseren neuen Guidelines werden jene Kriterien, Strukturen und Prozesse, die ausschlaggebend für die Qualität des Ergebnisses bei ästhetischen Eingriffen sind, definiert, um höchstmögliche Sicherheit und Zufriedenheit für unsere PatientInnen zu erreichen". Die Guidelines stellen für die ästhetischen Chirurgen eine valide Basis dar, darüber hinaus informieren sie auch künftige PatientInnen über die nötigen Voraussetzungen für die entsprechenden Eingriffe. Dr. Jungwirth ergänzt: "Mit diesen Guidelines liegen nun überprüfbare Parameter vor, die als Leitlinien für all jene dienen sollten, die ästhetisch-chirurgisch arbeiten. Darüber hinaus postulieren sie dort eine Aufgabenteilung mit anderen ärztlichen Experten wo sie sinn- und wertvoll ist." Nachweisbare Lebensqualität durch Ästhetische Eingriffe Univ.-Doz. Dr. Greta Nehrer, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC und niedergelassene Plastische Chirurgin erklärt: "Wer sich im Intimbereich als unzureichend empfindet oder in dieser Region tatsächlich mit körperlichen Schwierigkeiten kämpft, muss nicht leiden. Die Schamlippenkorrektur ist ein einfacher Eingriff, bei dem, vom Profi ausgeführt, nur ein geringes Risiko für Komplikationen besteht. Seriös durchgeführt, haben Schamlippenkorrekturen nichts mit Genitalverstümmelung zu tun, allerdings sollte man - wie vor jedem ästhetischen Eingriff - den Operateur sorgfältig auswählen. Voraussetzung für den Eingriff ist natürlich ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Chirurgen, in der die Beweggründe und die medizinische Indikation ausgelotet werden. Das Gespräch verhindert leichtfertige Entscheidungen und dient der Aufklärung und dem Schutz der Patientin." Beruflicher Ethos zum Schutz der PatientInnen Aufklärung: Patientenrecht und Ärztepflicht Bei der Aufklärung über das erzielbare Operationsergebnis ist der Arzt daher verpflichtet, offen und schonungslos darüber aufzuklären, dass die Zielvorstellungen des Patienten durch die kosmetische Operation nicht immer gänzlich verwirklicht werden können. Dies gilt im besonderen Maße, wenn der Arzt selbst eine bestimmte Vorstellung über das zukünftige Aussehen hervorruft (Erfolgsaussichten)." Weiters weist Prof. Ofner darauf hin, dass auch über die Wirkungsdauer des Eingriffes und über die Notwendigkeit weiterer Eingriffe nach Ende der Wirkungsdauer aufgeklärt werden muss. In diesem Zusammenhang sei auch über die mit weiteren Eingriffen verbundenen finanziellen Belastungen aufzuklären. Ohne Aufklärung keine OP ÖGPÄRC Website der Gesellschaft: http://www.plastischechirurgie.org (Ende)
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