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Do, 24.05.2012
pts20100617033 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
Virginia Bioinformatik Institut setzt auf Convey Computer
Unterstützung u.a. bei Simulationen und Mikrosatellitenanalysen
Kronberg (pts033/17.06.2010/15:45) - Dr. Harold Garner, Direktor des Bioinformatik-Instituts in Virginia und Professor an der Abteilung Biological Sciences an der Virginia Tech-Universität, verfolgt die Entwicklung der HPC-Architekturen sehr aufmerksam. Vor 15 Jahren stellte ihm eine texanische Computerfirma mit Namen Convex einen Supercomputer bereit, der ihn in die Lage versetzte, das Chromosom 11 und die Hälfte des Chromosoms 15 zu analysieren. Heute ermöglicht ihm und seinem Team eine andere texanische Computerfirma, Convey, Forschungsarbeiten an Genen, die Krebs verursachen, und Untersuchungen, wie sich ein Virus bei einer Pandemie ausbreitet. Erfolge auf Convex-Rechnern vor 15 Jahren sollen nun mit Convey-Rechnern fortgesetzt werden Dr. Garner sagt, er habe "eine Menge Vertrauen" in das Convey-Team, den gemeinsamen Convex/Convey Technologie-Stammbaum und den Fokus der Ingenieure auf das Hybrid Core-Computing. "Es gibt hier eine reale Möglichkeit zur Skalierung, die nichts damit zu tun hat, nur einfach weitere Rechner ins Rack zu stellen", so Garner. Die revolutionäre Hybrid Core Computing-Architektur von Convey integriert sehr eng die Hardwarekomponenten aus Standard-Technologien wie dem x86-Host-Prozessor mit leistungsstarken FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) von Xilinx und auf der Softwareseite mit hoch entwickelter Betriebssystem-Software und Compiler-Technologie. Das System hilft Kunden, Energiekosten und Platzbedarf zu senken bei gleichzeitig substanziell gesteigerter Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Standard-Servern. Zudem sind die Convey-Systeme leicht zu programmieren, weil sie die Entwicklungsumgebung der ANSI-Sprachen C, C++ und Fortran umfassend unterstützen. Bioinformatik stellt höchste Ansprüche an die Computersysteme Für die Forschungsgruppe bietet Convey einen neuen, Berechnungen betreffenden Ansatz, der einen großen Fortschritt verspricht. Die sehr enge Integration von traditionellen Prozessoren und FPGAs erlaubt die Berechnung mit neuen Methoden, die bisher so nicht eingesetzt werden konnten. Smith-Waterman Algorithmus läuft auf Convey 172 mal schneller Das neue System wird am Institut auch beim 1000 Genom-Projekt zur Datenanalyse eingesetzt. Dies ist eine internationale Initiative zur Genomsequenzierung bei weltweit rund 2.000 Personen aus 20 verschiedenen Bevölkerungsgruppen, über die man sich neue Erkenntnisse erhofft. Das Team hat bisher 340 TB Daten untersucht, wesentlich mehr wird noch nötig sein. Der HC-1 soll hierbei auch für das Data Mining dieser großen Datenmenge Verwendung finden. Dr. Garners Arbeitsgruppe beschäftigt sich besonders mit häufigen Wiederholungen einiger DNA-Teile im Rahmen der sogenannten Mikrosatellitenanalyse. Mikrosatelliten spielen nicht nur bei Krebs, sondern auch bei neurologischen Erkrankungen wie Schizophrenie und Autismus eine wichtige Rolle. "Wir versuchen, Krebs durch verbesserte Diagnostik, Identifizierung therapeutischer Ansätze und deren optimale Kombination mit Medikamenten zu heilen", so Garner. Im neuen Forschungsgebiet "Decision and Policy Informatics" arbeitet das Institut an mathematischen Modellen der Computersimulation zur Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Grippe, die Millionen von Menschen gefährden können. Damit lassen sich unterschiedliche Bekämpfungsmethoden der Krankheit vorab hinsichtlich ihrer Wirkung analysieren. eTBLAST versteht Texte und findet Duplikate Obwohl das Institut bereits über beachtliche Computerkapazität verfügt, arbeitet es eng mit der Universität zusammen, um eine neue Verbindungsstelle für High Performance Computing (HPC) zu etablieren. Die Universität hat eine erfolgreiche Vergangenheit, was die Entwicklung experimenteller Computer für die Zusammenarbeit der Bereiche Ingenieurwesen, EDV, Biologie und anderer Bereiche der Life Sciences-Forschung angeht. "Wir wollen Supercomputerleistung auf Abruf zur Verfügung stellen, um die Expansion klinischer Applikationen zu unterstützen. Die neu gegründete Carilion School of Medicine in Roanoke wird hierbei ein erster Anwender sein. Wir erwarten eine Menge faszinierender neuer Anwendungen aus sehr berechnungsintensiven Gebieten wie Data Mining, Bildbearbeitung, radiologischen Daten und Magnetresonanztomographie", meint Garner. "Die Bioinformatik macht gewaltige Fortschritte", ergänzt er. "Mit der Ankunft der neuen Arbeitsmittel wie Ultra-Hochleistungsgeräten der nächsten Generation zur DNA-Sequenzierung nimmt die Datenmenge schneller zu als unsere Fähigkeit, diese Daten in Wissen umzumünzen. Als Folge davon benötigen wir mehr Computerleistung und Speicherplatz. Das neue Potenzial des Convey HC-1 befähigt uns dazu, bei wissenschaftlichen Entdeckungen in zahlreichen Disziplinen wieder etwas weiter voranzukommen." Über Convey Computer Corporation Über HMK Supercomputing GmbH Über Virginia Bioinformatics Institute: Weitere Informationen: HMK Supercomputing GmbH Public Relations (Ende)
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