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Mi, 08.02.2012
pte20100517023 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Soziale Medien im Job sind ein Fluch für IT-Chefs
Netzwerke bilden Sicherheitslücken und schüren Wirtschaftsspionage
Frankfurt (pte023/17.05.2010/13:30) - Jedes vierte Unternehmen hat privates Surfen am Arbeitsplatz bereits verboten, wohl um den Fokus der Beschäftigten auf die Arbeit zu lenken, wie die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers aufgezeigt hat. Gerade die Nutzung sozialer Medien bildet zudem eine erhebliche Sicherheitslücke in den Betrieben. Für jeden zweiten IT-Manager stellen Social Networks sogar "das derzeit größte Sicherheitsproblem" in Unternehmen dar, wie der Sicherheitsspezialist LANDesk Software http://www.landesk.de feststellt. Durch bewusste oder unbewusste Wirtschaftsspionage droht ein herber Schaden. Firmen sind angesichts der verstärkten Nutzung von sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sensible Daten und vertrauliche Informationen zu verlieren. Rund 40 Prozent aller Mitarbeiter haben bereits Unternehmensinformationen auf sozialen Plattformen veröffentlicht, so LANDesk. Dabei gelten in den meisten Betrieben mittlerweile strenge Richtlinien für die Social-Media-Nutzung. IT-Abteilungen hätten jedoch "große Schwierigkeiten, die Einhaltung von Richtlinien durchzusetzen und die Kontrolle über die Nutzung von IT-Ressourcen im Unternehmen zu behalten". IT-Abteilungen unter Druck "Die Weiterentwicklung sozialer Medien wird ohne Zweifel dazu führen, dass IT-Abteilungen an noch mehr Fronten zu kämpfen haben und sowohl im Hinblick auf personelle als auch finanzielle Ressourcen zunehmend unter Druck geraten werden", meint LANDesk-Vice-President EMEA Andy Baldin. Ein Grund für die Probleme der IT-Manager sei der versierte Umgang der Mitarbeiter mit IT-Systemen, Online-Ressourcen und Anwendungsprogrammen. Durch Downloads von Software-Add-ons entstehen in Unternehmen aber zusätzliche Risiken, obwohl bei der Mehrheit der Betriebe auch hier strenge Regeln gelten. Fast jeder zweite Beschäftigte lud bereits Software auf Unternehmensrechner, die meist nichts mit der Arbeit zu tun hatte. (Ende)
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