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Mi, 08.02.2012
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pte20100503029 Kultur/Lifestyle, Medien/Kommunikation
Gesundheit: Frauen informieren sich online
Insgesamt surfen inzwischen 76,6 Mio. Europäerinnen im Netz
Frauen geben im Web zunehmend den Ton an (Foto: pixelio.de/Andreas Morlok)
Frauen geben im Web zunehmend den Ton an (Foto: pixelio.de/Andreas Morlok)

Köln (pte029/03.05.2010/13:45) - Mittlerweile sind 57,5 Prozent aller Europäerinnen - insgesamt 76,6 Mio. - regelmäßig im Web aktiv. 86 Prozent davon nutzen das Internet, um "Neues zu entdecken", wie aus einer aktuellen Erhebung von comScore http://www.comscore.com im Auftrag des Frauenportals goFeminin.de http://www.gofeminin.de hervorgeht. Klassische Medien als Informationsquelle verlieren laut der Studie an Bedeutung. Das zeigt sich besonders beim Thema Gesundheit. Zwei Drittel der Frauen sagen, sie suchen im Netz nach Informationen, während nur mehr 20 Prozent Printmedien und elf Prozent das Fernsehen dafür nutzen.

Beim Surfen ebenfalls hoch im Kurs stehen die Themen Mode und Beauty. 54 Prozent der Frauen sagen, sie informieren sich dazu online. Während spezielle Frauenportale vor allem dazu genutzt werden, die persönliche Entwicklung voranzutreiben, besuchen die Europäerinnen zur Kontaktpflege - wenig überraschend - vorwiegend soziale Netzwerke wie Facebook.

Meinungsäußerung

Besonders wichtig scheint den Frauen auch das Kundtun der eigenen Meinung im Web zu sein. 89 Prozent gaben im Zuge der Befragung an, deshalb ins Netz einzusteigen. 58 Prozent geht es vor allem um Unterhaltung. Auf den Frauenportalen besteht unter anderem insbesondere Nachfrage nach den Themen Look und Style (63 Prozent) sowie Wohlbefinden (47 Prozent) und Beziehungsfragen (43 Prozent).

In Deutschland zeigt sich derzeit, dass speziell die Gruppe der "Silver-Surferinnen" deutlich wächst. Seit dem Jahr 2008 hat sich die Zahl der über 55-Jährigen im Web mehr als verdoppelt. Außerdem nimmt europaweit die mobile Internetnutzung bei Frauen stark zu. Inzwischen sind bereits 19 Prozent mit ihrem Handy online. Im Geschlechtervergleich gibt es jedoch noch Nachholbedarf - erst 37 Prozent aller mobilen User sind weiblich.

Dass vor allem die sozialen Onlinemedien bzw. das Web 2.0 im weiteren Sinne die weibliche Nutzergemeinde ansprechen, zeigten bereits vorhergehende Untersuchungen. So geben Frauen in Social Networks inzwischen den Ton an. In nahezu allen populären Netzwerken dominieren weibliche User (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/091006003/).

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Claudia Zettel
Tel.: +43-1-81140-314
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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