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Do, 09.02.2012
pts20100427016 Medizin/Wellness, Politik/Recht
Schleudertrauma: Betroffene werden oft zu Betrügern stigmatisiert
Experten stellen neue Diagnose- und Nachweismethoden
Zürich (pts016/27.04.2010/11:00) - Der Schleudertraumaverband Schweiz lädt am 29. April 2010 zu einem Expertengespräch in den Kursaal Bern. Zwei ausgewiesene Spezialisten, Prof. Curatolo und Prof. Laubichler, stellen neue Diagnose- und Therapieformen sowie alternative Nachweismethoden für das Schleudertrauma in der Schweiz erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Der australische Prof. Nikolai Bogduk, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Schleudertrauma und forscht nach den Ursachen. In international anerkannten Studien legt er zudem dar, dass das Schleudertrauma effektiv organische Verletzungen zur Folge hat. Prof. Dr. W. Laubichler, Neurologe, referiert über die Bedeutung der Unfallschwere und bildliche Nachweismöglichkeiten gleich nach dem Unfall. Die beiden Spezialisten werden im Rahmen des Expertengesprächs ihre Erkenntnisse darlegen. So wird auch mit dem Argument aufgeräumt, lediglich schwere Unfälle können irreparable Verletzungen führen. Die Ergebnisse der Spezialisten sind eindrücklich und stehen in diametralem Widerspruch zu den heute verbreiteten Informationen der Versicherungsindustrie. Schleudertraumabetroffene haben in der jüngsten Zeit zunehmend das Problem, als Betrüger stigmatisiert zu werden. Ein Schleudertrauma ist äusserlich nicht sichtbar, der Betroffene scheinbar unverletzt. Oft sind Patienten Diffamierungen ausgesetzt, das Schleudertrauma wird oft sogar als Phantom abgetan. Herbert Schober, Fachanwalt Haftpflichtrecht, hält einen Vortrag über Sachverhalt und Medizin, Alex Beeler, Rechtsanwalt, zur Schleudertrauma Rechtssprechung an sich. Schleudertrauma - und man sieht es doch 29. April 2010, Kursaal Bern Programm 13.30 - 13.40 Uhr Begrüssung durch die Präsidentin 13.40 - 14.00 Uhr Referat "Sachverhalt und Medizin" 14.00 - 14.20 Uhr Referat "Schleudertrauma-Rechtssprechung" 14.20 - 14.30 Uhr Pause 14.30 - 15.15 Uhr Referat "Nachweismöglichkeiten und Methoden insbesondere beim frisch verletzten Schleudertraumapatienten" 15.15 - 15.45 Uhr Referat "Therapie der Facettengelenksverletzung durch die Bogdukmethode" 15.45 - 16.00 Uhr Podiumsdiskussion / Fragen Der Eintritt ist frei. Der Anlass richtet sich an alle am Thema Interessierten, insbesondere auch an Betroffene und Rechtsanwälte. Eine Abendveranstaltung am selben Tag richtet sich an medizinische Fachpersonen und Spezialisten. Die Anlaufstelle für Schleudertraumabetroffene in der Schweiz Der Schleudertraumaverband (http://www.schleudertraumaverband.ch/) ist eine Organisation der privaten Behindertenhilfe und setzt sich seit 1991 für die Rechte halswirbelgeschädigter Menschen und Menschen mit gleichwertigen oder ähnlichen Verletzungen sowie deren Angehörigen ein. Es ist ihm ein grosses Anliegen, dass Schleudertraumaverletzungen und deren Folgen von der Gesellschaft anerkannt werden und die Betroffenen fachärztliche Versorgung sowie die ihnen zustehenden Versicherungsansprüche erhalten. (Ende)
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