VORSCHAU

PRESSETERMINE
Sigmund Freud Park (vor Votivkirche)
24.05.2012 00:00
Berliner Freiheit
24.05.2012 00:00
Hotel am Stephansplatz
24.05.2012 00:00

AKTUELLES PRESSEFOTO

IR Nachrichten
24.05.2012 08:15 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
24.05.2012 08:05 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
23.05.2012 20:45 Telekom Austria AG


WETTER
Graz: heiter
27°
Innsbruck: Gewitter
24°
Linz: Gewitter
23°
Wien: Gewitter
23°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
HIGHTECH
Do, 24.05.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20100410008 Forschung/Technologie, Umwelt/Energie
Nanotechnik beseitigt Ölpest
Wiederverwendbarer Absorber filtert Schmutzpartikel
Neuer Absorber soll Ölpest künftig verhindern (Foto: flickr.com/The U.S. National Archives)
Neuer Absorber soll Ölpest künftig verhindern (Foto: flickr.com/The U.S. National Archives)

Mailand/Boston (pte008/10.04.2010/13:20) - Francesco Stellacci, Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology http://www.web.mit.edu und Leiter des kürzlich von der Landesregierung der Lombardei eingerichteten Centro Europeo di Nanomedicine in Mailand, hat ein innovatives Absorptionsmaterial für Öl entwickelt. Mit dem "Powertowel" können großflächige Ölteppiche wie jüngst im oberitalienischen Fluss Lambro und andere Verunreinigungen offener Gewässer beseitigt werden.

"Das Geheimnis sind die winzigen Fäden aus Magnesium und Kalium, die zusammen eine 50 Mikrometer dicke Membran bilden", erkärte Stellacci. Der Vorteil gegenüber den üblichen Ölbarrieren bestehe darin, dass sie Ölmoleküle bis zum Zwanzigfachen ihres eigenen Gewichtes binden, ohne sich dabei mit Wasser vollzusaugen. Der sowohl in Süß- wie auch in Salzwasser einsetzbare Powertowel ziehe jede Art von hydrophoben Molekülen an. Deshalb sei er auch bei anderen Arten der Gewässerverunreinigung und zur Sanierung von Altlasten geeignet.

Beliebig oft wiederverwendbar

"Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Nanotech-Absorber nach dem Gebrauch beliebig wiederverwendet kann", so Stellacci weiter. Dazu sei es ausreichend, ihn bis zur Verdampfungstemperatur des Öls oder des jeweiligen Schmutzstoffes zu erhitzen. "Da er bis zu zwei Monaten im Wasser bleiben kann, ist auch die Bekämpfung großflächiger Umweltkatastrophen möglich."

Noch nicht definitiv fest stünden die Herstellungskosten. Die dazugehörige Fertigungstechnologie gleiche jedoch der bei der Papierherstellung und die verwendeten Materialien seien deutlich billiger als bei anderen Nanotechnologien der Fall.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Harald Jung
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising