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Do, 24.05.2012
pte20100313003 Tourismus/Reisen, Kultur/Lifestyle
Kamerun lockt mit vielfältiger Natur und Landschaft
Bislang ist das Land noch weißer Fleck auf der Tourismuslandkarte
Berlin (pte003/13.03.2010/06:05) - Die ITB-Berlin bietet auch exotischen und ausgefallenen Destinationen eine Chance, sich zu präsentieren. Nach sieben Jahren Pause ist erstmals wieder das zentralafrikanische Kamerun http://www.cameroun-infotourisme.com auf der Tourismusbörse präsent. Ein Ziel des fast 500.000 Quadratkilometer großen Staates in Zentralafrika ist es, den Tourismussektor von derzeit zwei Prozent des BIP auf sechs Prozent zu heben. "Der Großteil der derzeit rund 400.000 Besucher kommt aus Europa", so der kamerunische Tourismusminister Baba Hamadou im pressetext-Interview. Kamerun sei als erfolgreiche Fußballnation und als friedliches Land bekannt. Auf der globalen Tourismuslandkarte sei es allerdings ein weißer Fleck. Mit großangelegten Marketingstrategien will Hamadou die Zahl der ausländischen Gäste in den kommenden Jahren auf zwei bis drei Mio. steigern. Vielfältige Natur und Landschaft "Vor vier Jahren haben wir eine neue Tourismuspolitik ins Leben gerufen, die unser Land als vielfältiges Reiseziel präsentiert", so der Minister. Der Slogan "Ganz Afrika in einem Land" beziehe sich auf die vielfältige Landesnatur - von der Sahelzone im Norden, über die Regenwälder und Bergregionen bis hin zur 400 Kilometer langen Atlantikküste - sowie auf die verschiedenen Klimazonen. "Unser Fremdenverkehrsamt hat im vergangenen Jahr auch an den großen Tourismusmessen in Seoul und Beijing teilgenommen. Nun feiern wir unser Comeback in Berlin", erklärt der Minister. Die Präsenz auf den großen Tourismusmessen sei unmittelbar an der Zahl der Reisenden messbar, so Mamadou. Verbesserung der lokalen Infrastruktur "Nachhaltiger Fremdenverkehr ist eine gute Option", so der Minister, der immer wieder die vielfältige Natur seines Landes betont. "Der Tourismus gehört zu den Reichtümern Afrikas. Wer die Flora und Fauna, Landschaften, Sitten und Gebräuche des Kontinents kennen lernen möchte, hat mit Kamerun das richtige Ziel gewählt." Harte Arbeit sei die Verbesserung der Infrastruktur, betont der Minister. Bis November 2011 plant man die Einrichtung eines effektiven Inlandsflugverkehrs mit Cameroon Airlines Corporation. Verbesserungsbedürftig ist auch die Qualität der Landverkehrswege. "Vor zwei Jahren haben wir begonnen, ein einheitliches Bewertungsschema nach Sternen für die insgesamt 24.000 Hotelzimmer des Landes einzuführen", erzählt der Minister. Afrika in Miniatur "Der Norden mit seinen Naturschutzgebieten und typischen Dörfern ist der Teil des Landes, der touristisch am besten erschlossen ist", so Mamadou. In dieser Region, die sich gut zum Trekking eignet und in der Safaris unternommen werden können, herrscht trockenes Wüstenküste. Der Süden des Landes ist von dichtem Regenwald bedeckt. Hier leben die Betis und die Pygmäen. "Zahlreiche Naturschönheiten erwarten den Reisenden hier", betont der Minister. Der Westen mit seiner 400 Kilometer langen Atlantikküste besteht zum Großteil aus einer Hügel- und Berglandschaft, aus der der 4.095 Meter hohe Mount Cameroun herausragt. Diese Region mit ihrem milden Klima ist das reichste Gemüseanbaugebiet Zentralafrikas. (Ende)
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