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pte20100310024 Produkte/Innovationen, Computer/Telekommunikation
iPhone: Augmented Reality auch in Innenräumen
junaio 2.0 setzt auf Marker für neue Nutzererlebnisse
Der Marker am Tisch bringt AR aufs iPhone (Foto: metaio)
Der Marker am Tisch bringt AR aufs iPhone (Foto: metaio)

San Francisco/München (pte024/10.03.2010/11:50) - Der Spezialist für erweiterte Realität metaio hat Version 2.0 seines Browsers für Augmented Reality (AR) "junaio" http://www.junaio.com für das iPhone veröffentlicht. Um Inhalte übersichtlicher zu präsentieren, setzt junaio 2.0 jetzt auf Content-Channels. Außerdem verspricht die neue Version eine Nutzung des AR-Browsers auch in Innenräumen - ob in Einkaufszentren, auf Messen oder für AR-Schnitzeljagden.

Dabei kommt die sogenannte LLA-Marker-Technologie zum Einsatz. "Das ist unserer Ansicht nach im Moment der eleganteste Weg, AR in Innenräumen umzusetzen", sagt metaio-Pressesprecher Jan Schlink im pressetext-Gespräch. Denn Alternativen sind problematisch oder noch nicht wirklich ausgereift.

AR-Schnitzeljagd als Anwedungsbeispiel

GPS und Handy-Kompass allein erlauben keine ausreichend genaue Positionierung in Innenräumen. "Man könnte dort WLAN-Positionierung nutzen, aber das ist eher sicherheitskritisch", sagt Schlink. Daher setzt metaio auf den Einsatz von Markern. "junaio 2.0 ermöglicht somit AR in Ausstellungen, auf Messen, in Einkaufszentren oder in Bahnhöfen", meint metaio-CTO Peter Meier. Als erstes Anwendungsbeispiel dient diese Woche "scanvengAR" http://scavengar.com , eine AR-Schnitzeljagd im Rahmen des Musik-, Film- und Interaktivitätsfestivals South by Southwest http://sxsw.com .

Kritiker wie etwa das Start-up QderoPateo vertreten die Ansicht, dass Marker-basierte AR noch keine echte AR ist (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100130005/). Grunsätzlich stimmt auch metaio zu, dass Bilderkennung in Videobildern eine noch elegantere Lösung wäre, doch diese sei noch nicht praktikabel umsetzbar. "Warum sollte man darauf verzichten, wenn es einen sinnvollen Zwischenschritt gibt?", meint daher Schlink. Mittels Markern könnten etwa Einkaufszentren schon jetzt AR-Aktionen durchführen.

Mehr Organisation dank Content-Channels

Schon beim Start von junaio im November 2009 hatte metaio eingeräumt, dass Inhalte in Version 1.0 zu unstrukturiert und ungefiltert präsentiert wurden. "Im Nachhinein betrachtet war das eher eine Spielwiese als ein echtes Service", sagt Schlink. Eine radikale Änderung sei absolut nötig gewesen. Daher wartet junaio 2.0 unter anderem mit Content-Channels auf, die Usern helfen, gezielter AR-Inhalte aus bestimmten Bereichen wie News, Shopping oder Reisen zu finden. Mit dem Event-Informationsdienst Eventful http://www.eventful.com wird einer der ersten Content-Povider-Kanäle aufgezogen. Ferner können Privatnutzer ihre eigenen Channels erstellen und gezielt mit Freunden oder aber der ganzen Welt teilen.

Entwickler im Visier

"Wir wollen mit junaio 2.0 auch verstärkt Entwickler ansprechen", betont Schlink. Dazu wurde bereits kurz vor Weihnachten mit einer Zwischenversion eine offene Programmierschnittstelle eingeführt. Einen solchen Fokus auf Entwickler, die zum Gedeih der Plattform beitragen sollen, gäbe es schließlich auch bei den ernsthaften Mitbewerbern im mobilen AR-Rennen, so der metaio-Sprecher.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Thomas Pichler
Tel.: +43-1-81140-303
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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