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Sa, 26.05.2012
pte20100310014 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen
Social Media: Die Zukunft der Online-Werbung
"Swiss Online Marketing" gibt Einblick in Web-2.0-Trends
Zürich (pte014/10.03.2010/10:30) - Das Internet ist weltweit zum schnellst wachsenden Werbemedium geworden und soziale Medien sorgen für eine Fortsetzung seines rasanten Aufstiegs. Werbetreibende können auf das Web in Zukunft genauso wenig verzichten wie dessen User (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100304027/). Die Fachmesse für digitale Werbung "Swiss Online Marketing 2010" (SOM) beschäftigt sich vom 24. bis 25. März im Puls 5 in Zürich daher vorwiegend mit dem Bereich Social Media. Peinlichkeiten vermeiden "Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, Teil eines oder mehrerer Netzwerke zu sein und im Privaten wie im Beruf viel Zeit online zu verbringen. Gerade wenn man die jungen Zielgruppen der Generation Y erreichen möchte, kommt man um Social Media nicht herum", meint Natascha Hoffner, Mitglied der Geschäftsleitung beim SOM-Veranstalter spring Expositions http://www.messe.org , gegenüber pressetext. Marketingverantwortliche müssten sich mit den jeweiligen Medien auseinandersetzen und ihre dortige Präsenz kontinuierlich pflegen. Im Business-Bereich spielen Netzwerke wie XING oder LinkedIn eine tragende Rolle. Privat ist Facebook mit über 400 Mio. Usern der absolute Vorreiter. Schließlich sei das Produkt entscheidend, in welchen sozialen Medien Werber aktiv werden müssen. "Es reicht aber nicht, einen Twitter-Account anzulegen, um einfach mit dabei zu sein", betont Hoffner. Stets aktuelle Inhalte werden vom anspruchsvollen Kunden vorausgesetzt. "Das Stichwort heißt Beziehungsmanagement: Mit dem Kunden in Kontakt treten und ins Gespräch kommen", so die Expertin. Essenziell sei, dass der Auftritt auf einer Social Media Plattform zur Firmenkultur passt und von den Nutzern als originell und authentisch empfunden wird, so dass sie die Botschaft im Sinne des viralen Marketings gerne weiterverbreiten. "Nicht authentische oder langweilige Fehlversuche können ziemlich peinlich ausfallen", warnt Hoffner. User machen soziale Medien zu Marketing-Goldgruben Obwohl sich Netzwerke wie Twitter etwa bei Großkonzernen noch nicht endgültig durchsetzen konnten (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100226015/), nutzen immer mehr Unternehmen den Bereich Social Media und machen ihn zum schnellst wachsenden Werbekanal. Der Grund dafür liegt zweifelsfrei in dem umfangreichen Wissen der Netzwerke über die Verbraucher. Die User selbst machen aus den Portalen regelrechte Marketing-Goldgruben. Die Informationen, die sie freiwillig bei Facebook und Co hinterlassen, schaffen ein bisher ungekanntes Werbe-Eldorado für Plattform-Betreiber und Unternehmen. Anhand der wertvollen Daten werden Kampagnen ohne Streuverluste und punktgenau auf Zielgruppen zugeschnitten möglich. "Die Unternehmen sind aktiv, jedoch entspricht der Anteil der Online-Werbung am gesamten Werbekuchen mit fünf Prozent noch lange nicht dem Anteil der Internetnutzung. Da gibt es noch viel Potenzial", so Hoffner. Mangelnde Infrastruktur "Die Unternehmen haben die Trends erkannt und verstehen, dass sie handeln müssen. Bei vielen fehlt aber noch die Infrastruktur", erläutert Hoffner im pressetext-Gespräch. Mobile Web und unkomplizierter E-Commerce haben sich gerade bei jungen Konsumenten etabliert. Unternehmen mit geringem Service "werden ihre Kunden aber an die Konkurrenz verlieren". "Kundenbindung wird neben der Usability ein Thema sein, das Unternehmen in den nächsten Jahren beschäftigen wird", sagt die Expertin. Durch Meta- und Preissuchmaschinen hätten die Kunden heute viel mehr Möglichkeiten als früher, Produktangebote zu vergleichen. Unternehmen dürften sich nicht darauf beschränken, sich alleine durch den Preis vom Wettbewerb abzuheben. "Entscheidend ist, dass sie sich durch ihre USPs hervorheben", schließt Hoffner. (Ende)
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