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Do, 09.02.2012
pte20100309017 Unternehmen/Finanzen, Umwelt/Energie
Preisverfall schmilzt Phoenix-Solar-Gewinn ein
Viertes Quartal rettet Photovoltaik-Systemhaus in schwarze Zahlen
Sulzemoos (pte017/09.03.2010/10:59) - Der Photovoltaik-Konzern Phoenix Solar http://www.phoenixsolar.de musste im vergangenen, für die Solarbranche schwierigen Jahr einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen. Wie das Unternehmen heute, Dienstag, mitteilte, lastete besonders der "unerwartet starke" Preisrückgang von Photovoltaiksystemen auf den Zahlen. Die Nettoerlöse schrumpften um knapp 64 Prozent auf 8,6 Mio. Euro. Die starke Geschäftsentwicklung im vierten Quartal hielt Phoenix aber in der Gewinnzone, was selbst die Analysten überraschte. Anleger feiern das Ergebnis an der Börse mit einem deutlichen Kursaufschlag. "Unsere Erwartungen wurden übertroffen", meint Commerzbank-Analyst Robert Schramm http://www.commerzbank.de im Gespräch mit pressetext. Das vierte Quartal sei zufriedenstellend verlaufen und steuerte mit 230,8 Mio. Euro beinahe die Hälfte der Gesamtjahresumsätze von 473 Mio. Euro bei. Damit bildeten die drei Monate vor Jahresende das stärkste Quartal in der Unternehmensgeschichte beim Umsatz und das zweitstärkste beim EBIT. "Dabei liefen die vier vorhergehenden Quartale nicht vorstellungsgemäß", unterstreicht Schramm. Auslandsgeschäft unter Erwartungen Phoenix-Solar-Angaben zufolge entwickelten sich die Auslandsmärkte des Konzerns nur zögerlich und unter den Erwartungen. Diese steuerten nur 5,8 Prozent zu den Gesamtumsatzerlösen bei - nach knapp 40 Prozent im Vorjahr. Dennoch setzte das Unternehmen mit dem Markteintritt in den USA (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/091130010/) und der Gründung einer Tochtergesellschaft im Oman (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/091217017/) zuletzt auf eine weitere Internationalisierung. Angesichts des aktuell strengen Winters rechnet der Experte im ersten Quartal 2010 wieder mit einem leichten Rückgang der Geschäfte. Schon im zweiten Quartal sei das Ergebnis der vergangenen drei Monate aber "auf jeden Fall zu toppen". Der Auftragsbestand ist dem Unternehmen nach mit knapp 300 Mio. Dollar "sehr gut". Das Phoenix-Solar-Papier notiert zu Redaktionsschluss dieser Meldung (10:51 Uhr) mit plus 5,45 Prozent bei 29,00 Euro. "Die Aktie ist noch immer günstig bewertet und daher weiterhin ein Kauf", so Schramm gegenüber pressetext. Von einem konkreten Ausblick sieht das Unternehmen angesichts der Debatte um die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ab. (Ende)
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