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pts20100302012 Kultur/Lifestyle, Medien/Kommunikation
24 Jahre Partnervermittlung ERNESTINE
Die Mischung macht's - von der richtigen Partnersuche
Lindau (pts012/02.03.2010/11:00) - Ende letzten Jahres konnte man in einem Radio-Feature von Christiane Gorse einiges zur Geschichte der Partnervermittlung hören. "Nachhilfe zum Lebensglück" nannte es die Autorin und sie stellte fest, dass allein in Deutschland ca. elf Millionen Singles auf Partnersuche sind. "Die Ehe und Familie war früher vor allem eine Wirtschaftsgemeinschaft. Dass Gefühle über so eine wichtige Sache wie die Ehe bestimmen sollten, war früher undenkbar - schließlich ging es ums Überleben." Wie in anderen Kulturkreisen heute noch üblich, wurde auch in Europa die Verbindung von den Eltern arrangiert. Und da zählten weniger persönliche als wirtschaftliche Interessen. Die Mitgift war entscheidend. In dem Wort steckt noch das althochdeutsche gift (Gabe, Geben), das sich auch im englischen gift (Geschenk), erhalten hat. Der Brauch der Mitgift war in vielen Teilen der Welt verbreitet. Schon im Codex Hammurapi, einer Rechtssammlung des Königs Hammurapis von Babylon aus dem 2. Jahrtausend vor Christus, wurde die Mitgift geregelt. Die Mitgift als Machtfaktor Je höher die Mitgift, desto besser konnten die Eltern ihre Tochter also verheiraten. In Adelskreisen war die Ehe ein echter Machtfaktor, um das Herrschaftsgebiet zu vergrößern. Während die einfachen Leute zum Beispiel bei Tanzfesten auf Brautschau gingen, nutzte der Adel Bälle, um potenzielle Partner zu finden ... Erst als sich materieller Reichtum auch jenseits des Adels breitmachte und sich im 18. Jahrhundert das Bürgertum entwickelte, änderte sich die Einstellung zur Liebe in der Ehe. Die Töchter konnten immer mehr mitreden, wen sie heirateten. Und durch diesen Akt der Selbstbestimmung löste die Liebesheirat nach und nach die Vernunftehe ab. Doch damit kamen auch die Probleme, denn kann man leidenschaftliche Gefühle in einer Ehe institutionalisieren? Die Enttäuschungen sind vorprogrammiert und schlagen sich heute in hohen Scheidungsraten und Singlezahlen nieder." Soweit die Autorin. Wir fragten Frau Ernestine Adler, langjährige Geschäftsführerin der Partnervermittlung Ernestine http://www.pvernestine.de , nach dem heutigen Stellenwert der Mitgift: "Auch heute ist es natürlich immer noch kein Fehler, wenn eine Frau nicht nur innere Werte mitbringt - aber keinesfalls Bedingung. Die Persönlichkeit, die Ausstrahlung, das Selbstbewusstsein, ein guter Typ insgesamt, eine Frau mit gutem Charakter - das ist in der Regel ausschlaggebend." Von der Heiratsannonce zum Speeddating Wissenschaftliche Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass die vielbeschworenen "inneren" Werte bei solchen Veranstaltungen völlig nebensächlich waren, sondern dass beide Geschlechter vor allem die Personen wiedersehen wollten, die besonders attraktiv aussahen - keine gute Basis für eine Lebensgemeinschaft. Was bleibt also dem Single, wenn er ernsthaft auf Partnersuche gehen will? Und Klaus-Dieter Malzer ergänzt: "Für uns besteht die Nachhilfe zum Lebensglück zu allererst aus Zuhören. Deshalb können sich die Menschen, die wir zusammen führen, darauf verlassen, dass die Mischung stimmt, dass nicht nur Äußerlichkeiten, sondern zwei Persönlichkeiten - neudeutsch gesprochen - kompatibel sind. Und das ist die allerbeste Voraussetzung dafür, dass es schließlich auch funkt." Über PV Ernestine Bundesweit gebührenfreie Rufnummer: 0800-4444471 germany@pvernestine.com (Ende)
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