|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (S6)
09.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
03.02.2012 14:05
S&T System Integration & Technology Distribution AG
EUROPA NACHRICHTEN
LEBEN
Do, 09.02.2012
pte20100226025 Tourismus/Reisen, Medizin/Wellness
Malaria: Erkrankte Touristen sind vor allem Männer
Reisemedizinerin: "Geschlecht bestimmt Risiko einer Reisekrankheit"
Zürich (pte025/26.02.2010/13:50) - Frauen erkranken auf Reisen anders als Männer. Das berichten Forscher von der Universität Zürich http://www.uzh.ch in der Zeitschrift "Clinical Infectious diseases". Sie werteten die Daten von 60.000 Patienten aus, die nach Rückkehr von einer Reise eine Klinik für Reisekrankheiten aus dem Geosentinel-Netzwerk http://www.geosentinel.org aufgesucht hatten. "Frauen suchen nach einer Reise häufiger den Arzt auf, Männer werden jedoch öfters stationär behandelt", berichtet die Studienautorin Patricia Schlagenhauf im pressetext-Interview. Unterschiede zeigen die Geschlechter jedoch auch darin, woran sie erkranken. Mücken stehen auf Männerduft "Der größte Unterschied zeigt sich bei den Krankheiten, die von Mücken übertragen werden", so Schlagenhauf. Männer erkranken rund doppelt so häufig wie Frauen an Malaria oder an Dengue-Fieber. Die Ursache dürfte darin liegen, dass Männer mehr Schweiß, Kohlendioxid und auch flüchtige Hautpartikel erzeugen, deren Duft die blutrünstigen Moskitos anlockt. Männer haben auch häufiger Fieber ohne Erklärung, Krankheiten die durch sexuellen Kontakt oder Parasiten übertragen werden, virale Hepatitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Höhenkrankheit und Erfrierungen. "Und das, obwohl Reisen mit hohem Risiko aus der Studie ausgeschlossen wurden", so Schlagenhauf. Reisenden Frauen ereilen hingegen häufiger die wichtigste Reisekrankheit - chronischer Durchfall - sowie Reizdarmsyndrom, Infektionen der Atemwege, Mund- und Zahnbeschwerden, psychische Probleme und Medikamenten-Unverträglichkeiten. Ruf nach geschlechtsspezifischer Reisemedizin Diese Ergebnisse sollten der Reisemedizin zu denken geben, was sowohl die Prävention als auch die Nachbehandlung betrifft. "Männer haben andere Bedürfnisse als Frauen. Da sie mehr schwitzen, lösen sich bei ihnen Insektenschutzmittel schneller auf und müssen häufiger neu aufgetragen werden. Dazu sollten Reisemediziner mehr Hinweise für geschützten Sex geben", so die Züricher Forscherin. Bei Frauen empfehle es sich, in der Beratung besser auf die Nebenwirkung von Medikamenten aufmerksam zu machen und Anweisungen zu geben, damit sie Harnwegsinfekte und Durchfall selbst behandeln können. Verbesserungen seien auch bei Beipackzetteln sinnvoll, etwa durch geschlechtsspezifische Informationen oder jeweilige Anpassungen der Dosierung. Abstract zur Originalstudie unter http://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/650575?journalCode=cid (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|