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Sa, 04.02.2012
pte20100211032 Kultur/Lifestyle, Medien/Kommunikation
DigitalMaterial Luzern: Neue Medien treffen Kunst
Schweizer Kulturschaffende bringen "multimedia art" nach Wien
Luzern/Wien (pte032/11.02.2010/16:04) - Die Neuen Medien haben den Prozess zeitgenössischen kreativen Schaffens grundlegend verändert. Künstler bedienen sich längst moderner Technologien, die anhand interaktiver und audiovisueller Möglichkeiten einen neuen Raum für die digitale Kultur eröffnet haben. Der "multimedia art" widmen sich Schweizer Kunstschaffende von der Hochschule Luzern Design & Kunst in der Ausstellung "DigitalMaterial Luzern" vom 12. Februar bis 21. März 2010 im freiraum quartier21 im MuseumsQuartier (MQ) Wien. Durch die Verknüpfung Neuer Medien wird gezeigt, "wie technologische Ressourcen für eine weitere Dimension des kreativen Schaffens genutzt werden können". Digitale Medien haben die klassische bildende Kunst mit der Medienkunst um eine Sparte erweitert. "Im Zeitalter des Internets, der interaktiven Kommunikation und der weltweiten Technisierung entwickelte sich mit der digitalen Kultur ein sozialer Umgang mit Technologie, der es dem Individuum ermöglicht, auf eine völlig neue Art zu interagieren. Diese Form der Interaktion fand in der Kunst Niederschlag und ist mittlerweile wichtiger Bestandteil in der Arbeit der Kunstschaffenden geworden", so das MQ. Videoinstallationen und -performances, virtuelle Puppenhäuser und Projektionen bringen dies im Rahmen der Ausstellung zum Ausdruck. Kunst in der Vermittlerrolle In Kooperation mit der Schweizerischen Botschaft in Österreich und dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten präsentieren Dozierende sowie Studierende der Hochschule Luzern im MQ Wien, wie sich künstlerisches Schaffen im Vergleich zu früheren Jahrhunderten verändert hat und wie Technologie, Kunst und Kultur miteinander agieren. "Kunst ist eine Form der Vermittlung", meint Emil Brix, Sektionsleiter der kulturpolitischen Sektion im österreichischen Außenministerium, gegenüber pressetext. Der "Kulturnation Österreich" komme dabei zwischen Ost und West eine Sonderrolle zu. Der Begriff Kulturnation bedeute mitunter, "dass möglichst viele Künstler miteinander in Kontakt treten können", so Brix. Das Projekt begleite man gerne als Partner. "Das Programm entspricht den drei Schwerpunkten Mode, Design und digitale Kultur im freiraum quartier21", erläutert MQ-Direktor Wolfgang Waldner im pressetext-Gespräch. DigitalMaterial Luzern ist die dritte Ausstellung einer internationalen Projektreihe. An der sechsmonatigen Vorbereitungszeit seien bis zu 20 Künstler und Studenten beteiligt gewesen. Die ersten beiden Projekte seien innerhalb von zwölf Wochen von rund 15.000 Gästen besucht worden. (Ende)
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