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Do, 09.02.2012
pts20100210021 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation
S&T schließt 2009 mit gutem 4. Quartal
Vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahres 2009 und 4. Quartal 2009 der S&T AG
Wien (pts021/10.02.2010/12:41) - Trotz vorsorglichen Rückstellungen erzielte S&T ein positives EBIT von 1,6 Mio. Euro Das laut Marktforscher Gartner schwierigste Jahr der IT-Geschichte war auch für die S&T Gruppe nach einer jahrelangen Wachstumsphase erstmals ein Jahr "im Rückwärtsgang" mit einem Jahresumsatz von 412 Mio. Euro (2008: 502 Mio. Euro*, - 18%). Auch wurde das Ergebnis durch Abwertungen mehrerer für S&T wichtigen Währungen Mittel- und Osteuropas beeinflusst. 2009 war aber auch von zukunftsweisenden Maßnahmen des S&T-Managements gekennzeichnet. So konnte die Kostenbasis für 2010 maßgeblich optimiert, die neue Organisation ausgerollt und Risiken minimiert werden. Trotz der Aufwendungen für Restrukturierungen und des schwierigen Marktumfelds erzielte S&T im Geschäftsjahr 2009 ein positives EBIT von 0,3 Mio. Euro. Erste Erfolge im Q3 und die deutliche Verbesserung der Ergebnisse im Q4 bestätigen eine positive Entwicklung für 2010. Auch wenn der Vorstand vor Beginn des Jahres 2009 mit einem marktbedingt rückläufigen Geschäft rechnete, zeichnete sich bereits im ersten Halbjahr 2009 ab, dass S&T aufgrund der Branchenfokussierung (z.B. Automotive und Maschinenindustrie) und der geografischen Präsenz in CEE in besonderem Ausmaß von der Marktentwicklung betroffen ist. Budgetkürzungen und Projektverschiebungen auf der Kundenseite wirkten sich vor allem im Consulting-Bereich negativ aus. Diese konnten im Rahmen von gruppenweiten Kostenreduktionen, aber unter Beibehaltung der Servicequalität und Kompetenz, weitgehend abgefangen werden. Das Infrastruktur-Servicegeschäft und der Outsourcing-Bereich blieben weitestgehend stabil und zeigten eine gute Profitabilität. Vor diesem Hintergrund erwirtschaftete S&T einen vorläufigen Gesamtumsatz von 412 Mio. Euro und ein positives EBIT von 0,3 Mio. Euro. Diese Ergebnisse entsprechen im Wesentlichen der letzten Vorschau. "Unser Umsatzrückgang ist neben den Markteinflüssen zu mehr als der Hälfte darauf zurückzuführen, dass wir 2009 bei etlichen risikoreichen Projekten gar nicht angeboten haben und natürlich ebenso auf die Divestments in China, Russland und Türkei", kommentiert Christian Rosner, CEO der S&T AG den Geschäftsverlauf. In Russland und China bleibt S&T über strategische Partnerschaften und Minderheitsbeteiligungen weiterhin präsent. Festhalten am strategischen Kurs und der Verkaufsoffensive Aufgrund des starken Kostendrucks bei unseren Kunden blieben die Margen im Neukundengeschäft geringer als erwartet. S&T tritt dem mit einer noch offensiveren Verkaufsstrategie im Jahr 2010 entgegen und hat bereits im 3. Quartal 2009 begonnen den Vertrieb in allen Ländern und Geschäftseinheiten auszubauen. Dadurch konnten vor allem im Geschäftssegment Infrastructure Solutions (IS) einige Projekte noch im 4. Quartal realisiert werden. Mit der Übernahme des Geschäftsbereichs Business Solutions (BS) durch Peter Trawnicek als neuer Vorstand am 1. Februar 2010 wird auch hier die volle Aufmerksamkeit auf der Stärkung des Bestandskundengeschäfts und der Gewinnung von Neukunden liegen. Entwicklung im 4. Quartal 2009 Zusammenfassung und Ausblick *) Anmerkungen: Alle Werte sind vorläufig und ungeprüft. Aufgrund der Schließung der Tochtergesellschaft in der Türkei, der Einbringung der Aktivitäten in Russland in eine Kooperation mit Minderheitsbeteiligung und des laufenden Verkaufes der Tochtergesellschaft in China werden die bisherigen Aktivitäten in diesen Ländern in Übereinstimmung mit IFRS 5 im Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen dargestellt. Die Vergleichszahlen 2008 wurden entsprechend angepasst. (Ende)
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