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Do, 09.02.2012
pts20100210005 Unternehmen/Finanzen, Bildung/Karriere
Franchise-Fakten 2010
Deutscher Franchise-Verband veröffentlicht Umfrageergebnisse
Berlin (pts005/10.02.2010/09:00) - Engagement und Professionalität, Nachwuchsförderung und Perspektivengeber - die Franchise-Wirtschaft in Deutschland zeigt sich vielfältig. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV) unter Mitgliedern und Franchise-Interessierten. Themen der Befragung: Trends, Entwicklung, Finanzierung, Märkte. Die Ergebnisse veröffentlicht der Verband in einer Broschüre mit dem Titel "Franchise-Fakten 2010". Die Verbandsbroschüre gibt einen Einblick in die Welt des Franchisings. McDonald's oder Burger King, Apollo Optik oder Fressnapf. Aber auch Studienkreis und Schülerhilfe, die Musikschule Fröhlich, Engel & Völkers. Rund 950 Unternehmen setzen in Deutschland auf Franchise-Partner. Die Idee: Der sogenannte Franchise-Geber öffnet die eigene, erprobte Geschäftsidee für Partner. Die treten als selbständige Unternehmer, genannt Franchise-Nehmer, unter der gemeinsamen Marke auf. Vorteil für Gründer: Sie starten mit bekannter Marke und Unterstützung. Vorteil für Franchise-Geber: Sie expandieren mit motivierten, selbständigen Partnern. "Die Franchise-Wirtschaft hat sich in Deutschland längst als eine Art moderner Mittelstand etabliert", sagt Torben L. Brodersen, DFV- Geschäftsführer. Gesamtwirtschaftlich gesehen belegt "Franchise-Fakten 2010" diese Aussage: 960 Franchise-Geber, 48.000 Franchise-Nehmer und 452.000 Beschäftigte erwirtschafteten rund 48 Milliarden Euro. Die Franchise-Wirtschaft gilt längst als Unternehmer- und Nachwuchsschmiede: Die Umfrage zeigt, dass 85% der Franchise-Geber und 84 % der Franchise-Nehmer den eigenen Nachwuchs ausbilden: Beispielsweise Bürokaufleute, Systemgastronomen, Juniormanager, Schreiner, Friseure. 'Franchise-Fakten 2010' listet die Top 20 der Franchise-Wirtschaft. Die Broschüre liest sich wie ein 'Who-is-Who' der bekannten Marken und zeigt gleichzeitig die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Franchising bietet. Verbandchef Torben L. Brodersen warnt jedoch: "Nicht immer hält jedes Franchise-Angebot, was es verspricht." Deshalb hat der Verband schon vor geraumer Zeit Qualitätsstandards für Franchise-Systeme eingeführt. Der Ethikkodex und der DFV-System-Check, eine Art 'TÜV' für Franchise-Systeme, sorgen für Transparenz in diesem Wirtschaftszweig. Ein weiteres Ergebnis der DFV-Umfrage: Angehende Franchise-Gründer fordern Qualität, Unterstützung und Mitbestimmung bei den Franchise-Gebern ein. "Gründer werden wählerischer und prüfen sehr genau, was ein Franchise-System vom anderen unterscheidet", betont Verbandschef Brodersen. Auch das belegt "Franchise-Fakten 2010". Für die Umfrage hatte der DFV rund 100 Gründungsinteressierte befragt und dabei die 15 wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Franchise-Systems ermittelt. Die Broschüre ist online kostenlos erhältlich unter: http://www.franchiseverband.com Als gedruckte Ausgabe kostenfrei zu beziehen bei: taube@franchiseverband.com (Ende)
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