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Do, 24.05.2012
pts20100209028 Computer/Telekommunikation, Forschung/Technologie
Alle 20 Sekunden ein neuer Angriff auf Windows-Rechner
2010 sieht G Data Web 2.0-Anwendungen stärker im Visier der eCrime-Kartelle
Bochum, Deutschland (pts028/09.02.2010/13:56) - Onlinekriminelle haben 2009 mit Schadcode, Datendiebstahl und -Handel immense Umsätze realisiert und konnten so im großen Stil in die eCrime-Infrastruktur investieren. Die Folge: Mehr als 1,5 Millionen neue Computerschädlinge attackierten Windows-User allein im vergangenen Jahr - so das Ergebnis des abschließenden G Data Sicherheitsreports für das zweite Halbjahr 2009. 99 Prozent aller Schadprogramme hatten es auf Computer mit Microsoft Windows abgesehen. Die Angriffe werden nach Einschätzung des G Data Sicherheitsexperten Ralf Benzmüller 2010 technisch ausgeklügelter verlaufen. Insbesondere Nutzer von Web 2.0-Anwendungen, wie Facebook, Twitter oder MySpace, könnten in den kommenden Monaten verstärkt ins Visier der Onlinekriminellen geraten. "Onlinekriminalität ist ein Profigeschäft und die Akteure handeln nach streng ökonomischen Gesichtspunkten. 2009 hat wieder alle Rekorde in puncto Schadcode-Verbreitung, Datendiebstahl und Datenhandel gebrochen", resümiert Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecuriytLabs. "Bei Social Networks beobachten wir seit längerem starke Aktivitäten der eCrime-Society. Das Mitmachnetz wird gezielt für die Verbreitung von Malware und ausgeklügelte Spam-Attacken missbraucht. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr wird in diesem Jahr von Web 2.0-Anwendungen ausgehen. Die technischen Besonderheiten und Strukturen könnten für groß angelegte Kampagnen ausgenutzt werden." ++ Web 2.0-Anwendungen im Fadenkreuz Es gibt aber nicht nur soziale Netzwerke in der Vielfalt der Web 2.0 Anwendungen: Google Docs, Picasa, Flickr, Identi.ca, Jaiku, usw. sind nur einige weitere Beispiele für das Mitmach-Web. "So hilfreich und attraktiv die breite Palette an Web 2.0-Anwendungen auch ist, jeder Dienst birgt seine eigenen Gefahren", erläutert Ralf Benzmüller. "Diese ergeben sich einerseits dadurch, dass User viele, und oft zu viele, persönliche Informationen über sich auf den Community-Seiten preisgeben und andererseits durch die technische Struktur der Plattformen. Sind die Grundgerüste an sich schon durch Cyberkriminelle angreifbar, wie verschiedene Fälle immer wieder zeigen, implementieren die Netzwerke zudem immer mehr Applikationen, die ihrerseits eine eigene Angriffsfläche bieten." ++ Malware-Flut in Zahlen ++ Ausblick 2010 Datensätze sind und bleiben eine hochinteressante und hochrentable Ware für Schwarzmarkt-Dealer und Identitätsdiebe. Die neuen Schädlingsvarianten, die 2009 hinzugekommen sind, werden sich weiter verbreiten und Malwareautoren werden sie verfeinern, um immer neue Schwachstellen in den Portalen auszunutzen. Detaillierte Informationen, eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse und Zahlen, sowie weitere Trends finden Sie im großen >>G Data Malware-Report - Halbjahresbericht Juli-Dezember 2009<<. ++++++++++++++++++++++++++ G Data Software AG +++ 25 Jahre G Data G Data ist damit eines der ältesten Securitysoftware-Unternehmen der Welt. Seit mehr als fünf Jahren hat zudem kein anderer europäischer Hersteller von Security-Software häufiger nationale und internationale Testsiege und Auszeichnungen errungen als G Data. Das Produktportfolio umfasst Sicherheitslösungen für Endkunden, den Mittelstand und für Großunternehmen. G Data Security-Lösungen sind in weltweit mehr als 60 Ländern erhältlich. Weitere Informationen zum Unternehmen und zu G Data Security-Lösungen finden Sie unter http://www.gdata.de . (Ende)
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