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Do, 09.02.2012
pte20100126003 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Investoren spekulieren auf Dubais Genesung
Erster Fonds setzt nach Schuldenschock Millionen auf Aufschwung
Dubai/Hongkong (pte003/26.01.2010/06:10) - Die Schuldenkrise in Dubai hat erst vor wenigen Wochen für Schockwellen an den globalen Finanzmärkten gesorgt. Doch das Golf-Emirat deshalb gänzlich abzuschreiben, wäre ein Fehler. Davon geht zumindest die Fondsgesellschaft First Eastern Investment Group aus, die derzeit eifrig am ersten Dubai-Fonds bastelt, der auf eine Erholung des Emirats wettet. Die Region werde künftig auf wirtschaftlich nachhaltigeren Beinen stehen als bisher, glauben die Experten. Um an dem Aufschwung partizipieren zu können, will die Gesellschaft in den kommenden Wochen rund 250 Mio. Dollar einsammeln. Die Krise Dubais war nicht unmittelbar abzusehen, führt voraussichtlich aber nicht in den Bankrott, wie ein Insider gegenüber pressetext erläutert. Nicht zuletzt dank finanzieller Rückendeckung etwa durch Abu Dhabi seien die Probleme lösbar (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100107020/). Anders als das auf Pump basierende Wirtschaftssystem Dubais sind andere Regionen am Golf teilweise mit hohen Erdöl- und Gasvorräten gesegnet und damit grundlegend krisenresistenter aufgestellt. Grundsätzlich gesund Mit den Finanzspritzen durch Abu Dhabi (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090223011/) und den wieder kletternden Energiepreisen steigt die Zuversicht für die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) inklusive Dubai. First Eastern begibt sich der Financial Times nach daher auf Investorensuche. Von der Möglichkeit einer baldigen Genesung des Emirats will die Gesellschaft weltweit Geldgeber, hauptsächlich jedoch aus China und den VAE überzeugen. Der Dubai-Fonds soll First Eastern zufolge in regionale Unternehmen investieren, die etwa in der Schiff- oder Luftfahrtsbranche bzw. im Tourismus, Handel oder im Ölgeschäft tätig sind. Jene Bereiche hätten die Krise besser überstanden als die in Dubai hart getroffenen Sektoren Immobilien und Finanzen. Viele Unternehmen seien angesichts des plötzlichen Mangels an Liquidität und des massenhaften Rückzugs von Investoren jedoch von einer Kreditknappheit betroffen. So investiere der Fonds in grundsätzlich stabile Firmen. Sie sollen zudem bei der Ausweitung ihrer Geschäfte nach China und Restasien unterstützt werden. (Ende)
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