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Sa, 04.02.2012
pte20100126002 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
Acer will eine Mio. Google-Netbooks verkaufen
Zudem E-Book-Reader für europäischen Markt geplant
Taipeh (pte002/26.01.2010/06:05) - Acer will 2010 alles daran setzen, seinen kürzlich eroberten zweiten Platz unter den Computer-Herstellern (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/091015027/) zu festigen. Einem Bericht von Bloomberg zufolge rechnet der Konzern mit zwölf bis 15 Mio. verkauften Netbooks. Davon werden rund eine Mio. Geräte standardmäßig mit dem neuen Google-Betriebssystem Chrome ausgestattet sein, enthüllte Jim Wong, Präsident der IT-Produkte-Sparte bei Acer. Application-Store geplant Man wolle unbedingt zu den ersten in der Branche gehören, die das neue Betriebssystem auf seinen Geräten einsetze, so Wong. Um neue Geschäftsfelder zu erschließen, ist zudem ein Application-Store geplant, der Mitte des Jahres seine Pforten öffnen wird. Auf diesem sollen Anwendungen für die Android-Plattform sowie für Windows und Windows Mobile erhältlich sein. Sobald verfügbar, werden auch Applikationen für das Google-Betriebssystem Chrome in den App-Store aufgenommen. Darüber hinaus plant Acer seinen App-Store auch für die Distribution von E-Book- und E-Magazin-Inhalten zu nutzen. Denn in der zweiten Jahreshälfte will Acer erstmals mit einem eigenen E-Book-Reader in das boomende Geschäft einsteigen und vor allem außerhalb der USA punkten. "Amazon und Barnes & Noble agieren sehr US-zentriert. Aus diesem Grund verhandeln wir bereits jetzt mit Magazinen, Zeitschriften und Buchverlegern in Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum", sagte Wong. Apple-Tablet als Inspiration Das angekündigte Gerät ist mit seinem monochromen Sechs-Zoll-Screen in erster Linie als Mitbewerber von Kindle und Nook zu sehen und weniger als Konkurrent zum erwarteten Apple-Tablet. "Wir entwickeln ebenfalls in diese Richtung, werden uns aber erst ansehen, was jetzt passiert", so Wong in Anspielung auf die für Mittwoch angekündigte Apple-Präsentation. Apples Tablet PC könnte dem Unternehmen dabei als Inspirationsquelle dienen, so Wong, der für die eigene Tablet-Entwicklung Windows oder das Chrome-Betriebssystem als wahrscheinlichste Entwicklungsumgebungen bezeichnete. (Ende)
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