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pte20091128009 Produkte/Innovationen, Computer/Telekommunikation
Pandora: Open-Source-Spielehandheld startbereit
Leistungsstarke Linux-basierte Internet-Konsole setzt auf Community
Ingolstadt/Newcastle upon Tyne (pte009/28.11.2009/13:40) -
Das Linux-basierte Spielehandheld Pandora des Projekts OpenPandora http://openpandora.org steht kurz vor dem Marktstart. Dabei verspricht es mehr als nur eine tragbare Konsole. "Da alle Entwickler große Amiga-Anhänger waren, wollten wir zumindest die Leistung haben, Zwar ist das Gerät mit einem 4,3-Zoll-Touchscreen kompakter als Netbooks. "Eine komplette Leistungsfähiges Mischgerät Pandora ist etwas größer als Nintendos DS, passt den Entwicklern zufolge im Gegensatz zu Netbooks aber noch in die Hosentasche. Der Mischling bietet neben Konsolen-Kontrollern auch ein 43-Tasten-Keyboard. Für den Internet-Zugriff ist WLAN integriert, die Akkulaufzeit liegt laut den Machern bei über zehn Stunden. Als CPU nutzt das den Entwicklern zufolge "derzeit leistungsstärkste Spielehandheld" einen ARM-Cortex-A8-Prozessor mit nominell 600 Megahertz (MHz) Taktung. "Sehr gut vergleichen kann man das mit der neuesten Generation des iPhones oder mit dem Nokia N900. Diese bieten den gleichen Prozessor, doch ist die Pandora durch die zusätzliche GPU noch ein wenig besser", meint Mrozek. Zwar gibt es mittlerweile Smartphones, die Gigahertz-Taktungen vorweisen können, doch tragbare Konsolen großer Hersteller sticht die Pandora aus. "Eine PSP läuft standardmäßig mit 333 MHz. Nintendos DS ist da sogar Techlastig, aber massentauglich Als Betriebssystem setzt die Pandora auf eine Abwandlung der Linux-Distribution Ångström http://www.angstrom-distribution.org . "Das Betriebssystem ist bei den ersten "Wir gehen davon aus, dass zum nächsten Batch das System auch für den normalen Endkunden geeignet ist", so der Pandora-Projektmitarbeiter. Denn zum Anwenden des Open-Source-Geräts müsse man definitiv kein Tech-Geek sein. "Spiele und Programme kann jeder installieren: einfach herunterladen und auf eine SD-Karte kopieren, fertig", sagt Mrozek. Dabei geht es freilich nicht um aktuelle PSP-Games, sondern quelloffene Spiele - zu denen beispielsweise der Shooter-Klassiker Quake 3 zählt. Dieser laufe auf der Pandora bei voller Auflösung - 800 mal 480 Pixel - ruckelfrei. Kleinserien-Start In den nächsten Wochen sollen die Gehäuse für 4.000 Geräte gefertigt werden, sodass der Verkauf beginnen kann. Dass die erste Serie klein ausfällt, ist leicht erklärt. "Das besondere an diesem Projekt ist, dass es von einem Kernteam aus fünf Mann und einer großen Community ohne Kreditfinanzierung gestemmt worden ist", betont Mrozek. Daher muss die Stückzahl zunächst begrenzt bleiben. Bei entsprechendem Erfolg sollen aber weitere Produktionschargen folgen. Die Pandora wird in einer Reihe von Webshops erhältlich sein, darunter in Deutschland der von Mrozek betriebene gp2x Shop http://shop.gp2x.de . Als Verkaufspreis sind 299 Euro vorgesehen. (Ende)
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