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Sa, 11.02.2012
pts20091119038 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle
Ein Kind ändert alles
Die Erwartungen werdender Eltern entsprechen oft nicht der Realität
Wien (pts038/19.11.2009/15:20) -
Herausforderung Kind ... Mütter bekommen ihre Kinder immer später Dabei übersehen sie oft, dass nicht nur die Fragen nach Geld und Karriere rechtzeitig geklärt werden sollten, sondern auch andere Themen an Bedeutung gewinnen, beispielsweise: Wie ändert sich das soziale Umfeld durch ein Kind? Wie geht frau damit um, nicht mehr ausschließlich über die eigene Person und die eigenen Leistungen definiert zu werden, sondern oft nur noch als Mama eines Kindergartenkindes oder Schulkindes? Wie ändert sich das Verhalten von Freunden, Großeltern und des eigenen Partners, sobald das Kind auf der Welt ist? Fallen vermeiden In ihrem Buch "Ein Kind ändert alles" (erschienen im Goldegg Verlag) bespricht sie ganz offen die möglichen Konfliktfelder der neuen Dreisamkeit und gibt Tipps, wie diese Konflikte entweder vermieden oder zumindest leichter bewältigt werden können. Aus ihrer beruflichen Erfahrung zeigt sie auf, woran das Familienglück der Neo-Eltern oft scheitert und scheut sich nicht, auch einen sehr persönlichen Einblick in Dinge, die schiefgehen können zu präsentieren. Viele ganz typische Fallen des Elterndaseins sind leicht vermeidbar, wenn man sie nur früh genug erkennt. Neues Rollenbild Auch andere soziale Beziehungen ändern sich. Das Familienglück kann eine Belastung für viele Freundschaften darstellen. Besonders dann, wenn die Freunde keine Kinder haben und daher oft nicht verstehen, dass zum Beispiel spontane Treffen mit der frischgebackenen Mama nicht mehr so leicht möglich sind. Doch nicht nur die Freundschaften ändern sich, auch die Beziehung zu den Großeltern des Kindes wird eine andere. Die gut gemeinte Einmischung der Großeltern kann manchmal sogar eine veritable Ehekrise auslösen. Wie bleibt die Paarbeziehung lebendig? Konflikte und Tabuthemen nehmen um 30% zu Häufig werden die Gründe über das schwindende Liebesglück auch beim Partner gesucht, Schuldzuweisungen und Überreaktionen sind die Folge. Die Konflikte zwischen den Eltern steigen in der ersten Phase nach der Geburt des Kindes um 20 bis 30%. Uns auch die Streitigkeiten des Paares selbst sind wieder mit anderen Sorgen verbunden: Darf das Kind etwas von den elterlichen Konflikten mitbekommen? Sollten diese aus Rücksicht auf das Kind einfach hinuntergeschluckt werden? Nein zum Perfektionsmus Vom reinen Liebesglück zu einem harmonischen Familienglück ist es ein weiter Weg - doch auf vieles kann ein Paar sich gut gemeinsam vorbereiten. Details zum Buch: Informationen, Rezensionsexemplare und Interviewanfragen: Goldegg Verlag GmbH (Ende)
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