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Sa, 11.02.2012
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pte20091116004 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Aktien: Experten misstrauen Markterholung
Angst vor erneutem Platzen der Blase
Der Aufwind an den Börsen spiegelt nicht die realen Verhältnisse (Foto: pixelio.de/elkehandke)
Der Aufwind an den Börsen spiegelt nicht die realen Verhältnisse (Foto: pixelio.de/elkehandke)

London (pte004/16.11.2009/06:10) - Erholen sich die Preise auf den internationalen Aktienmärkten im Moment zu schnell? Diese Frage stellen sich immer mehr Finanzexperten, die dem raschen Aufwärtstrend misstrauen, berichtet der britische Guardian. Angefangen bei dem Rekordhoch des Goldpreises zeige sich im Moment überhaupt eine verdächtig schnelle Erholung. In Anbetracht der immer noch kritischen Wirtschaftslage wird nun ein erneutes Platzen der Blase befürchtet. Die schlimmsten Befürchtungen seien nicht eingetroffen und der Markt sei auf dem Weg der Besserung, trotzdem würden die Wertsteigerung an den Börsen und der Optimismus der Spekulanten nicht die realen Wirtschaftsverhältnisse wiedergeben.

So habe sich die US-Wirtschaft im dritten Quartal dieses Jahres wieder erholt und sei wieder gewachsen, die Folgen der schweren Wirtschaftskrise seien jedoch damit noch nicht ausgestanden. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin auf dem höchsten Level seit 1983 - immer noch verlieren viele Bürger ihre Häuser. Die großen Märkte in Europa zeigten ebenfalls Aufwärtstrends, die Nachfrage der Menschen sei jedoch nach wie vor niedrig. In Großbritannien warnte die Bank of England erst vor kurzem vor vorzeitiger Freude: Das Land befände sich erst am Beginn des Weges zur Erholung.

Experten hoffen nun, dass am Ende der schweren Wirtschaftskrise nicht erneut eine spekulative Blase steht. So habe auch die Dotcom-Blase den Boden für die aktuelle Krise bereitet. Die damaligen Fehler sollen nun nicht wiederholt werden. Denn, so befürchten die Kritiker, der rasche Boom auf den Märkten könnte bereits im kommenden Jahr zu einem erneuten Einbruch der Wirtschaft führen.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Georg Eckelsberger
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
pressetext.austria
   
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