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Do, 24.05.2012
pts20091111024 Computer/Telekommunikation, Bildung/Karriere
Initiative "Handykinderkodex" klärt über Gewalt am Handy auf
Mobilfunkbranche setzt auf verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy
Wien (pts024/11.11.2009/13:03) - Gewalthandlungen, die mit einem Handy aufgenommen und via Internet oder von Handy zu Handy verbreitet werden, haben sich international zu einem sehr bedenklichen Trend unter Jugendlichen entwickelt. "Die freiwillige Initiative 'Handykinderkodex' will das Bewusstsein für die Thematik schärfen und pädagogische Maßnahmen gegen das sogenannte 'Happy Slapping' aufzeigen", so die Jugendschutzbeauftragten der österreichischen Mobilfunkbetreiber unter dem Dach des Forum Mobilkommunikation (FMK) über ihr Engagement. Anlässlich der Interpädagogica 2009 (Schul- und Bildungsmesse vom 12. bis 14.11.2009 in der Messe Wien) präsentiert die Mobilfunkbranche Informationsblätter - sowohl für Kinder als auch für Erwachsene - mit Tipps, wie Handygewalt zu verhindern ist und Kontaktinformationen zum Thema "Mobilfunk und Schule". In Kooperation mit dem Unterrichtsministerium wird diese wichtige Information für Schüler, Eltern und Lehrer über die Stadt- und Landesschulräte an alle Schulen Österreichs verteilt werden. Gegen Gewalt am Handy Handygewalt ist nicht cool, sondern produziert immer Opfer "mobilkom austria engagiert sich seit vielen Jahren im Kinder- und Jugendbereich. Darum ist es uns auch so wichtig die Kids von Anfang an auf die vielen positiven, aber auch negativen Aspekte der neuen Kommunikationsmittel hinzuweisen. Aufklärung und pro-aktives Handeln hat hier oberste Priorität", bestätigt Vera Brandstötter-Kraxner, Jugendschutzbeauftragte von mobilkom austria. "Das Handy ist zum ständigen Wegbegleiter für Kinder geworden: Umso wichtiger ist es, dass sie lernen verantwortungsvoll damit umzugehen, um sich selbst zu schützen, aber auch um Gleichaltrige nicht zu beeinträchtigen. Minderjährige müssen vor ungeeigneten Inhalten ebenso geschützt werden, wie vor dem Empfang von Gewaltvideos, dem Preisgeben zu vieler persönlicher Informationen oder überhöhten Ausgaben", so Susanne Herrnberger-Naglis, Jugendschutzbeauftragte von T-Mobile Austria. "Zusammen sind wir mehr" lautet die Botschaft von Orange. "Die Initiative 'Handykinderkodex' soll dabei mithelfen, persönliche Beziehungen mit Hilfe moderner Medien positiv und veranwortungsvoll zu gestalten", meint Tom Tesch, Jugendschutzbeauftrager bei Orange in Österreich. "Das Erlernen einer positiven und produktiven Medienkompetenz wird für Kinder und Jugendliche immer wichtiger. Mit dem 'Handykinderkodex' hat die Mobilfunkbranche ein innovatives Projekt gestartet, dass jungen Handynutzern hilft, Gefahrenpotenziale zu erkennen und neue Technologie mit sozialer Kompetenz zu nutzen", so Simone Keglovics, Jugendschutzbeauftragte bei Hutchison 3G Austria. Die Jugendschutzbeauftragten der Mobilfunkbetreiber sehen die moderne Schule verstärkt als Ort der Kommunikation. Umso wichtiger wird es, die jungen Menschen zu einem kritischen, selbstbewussten und selbstbestimmten Umgang mit Medien auszubilden. "Wir sollten uns für unsere Kinder wünschen, dass sie zukunftsfit gemacht werden, indem sie gemäß den technischen Möglichkeiten entsprechend befähigt und unterstützt werden. Die natürlichen Umgangsformen des Miteinanders sollten dabei zur Selbstverständlichkeit werden", so die Handykinderkodex-Initiatoren. Service: Elternblatt http://www.handykinderkodex.at/ FMK- Forum Mobilkommunikation (Ende)
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