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Fr, 10.02.2012
pts20091103007 Bildung/Karriere, Unternehmen/Finanzen
Von den Hürden im transatlantischen Business
Buch "Verstehen sich Deutsche und Amerikaner?" von John Otto Magee
Berlin (pts007/03.11.2009/08:45) - Seit der Wiedervereinigung sind die US-Investitionen in Deutschland um das Vierfache gestiegen, deutsche Unternehmen investieren das Siebenfache in den USA. Und dennoch: Warum scheitern so viele transatlantische Unternehmenszusammenschlüsse? Das Buch "Verstehen sich Deutsche und Amerikaner?" (Cornelsen Verlag Scriptor, 14,95 Euro) von John Otto Magee handelt von den kommunikativen Hürden im transatlantischen Business. In Form einer szenischen Kontrastierung von deutschem und amerikanischem Wirtschaftsgeist, deutscher und amerikanischer Handlungslogik, vermittelt sein Band auf 180 Seiten grundlegende Einsichten in die Ursachen und Dynamiken kultureller Unterschiede und sensibilisiert so für Lösungsansätze. "Zwischen Deutschen und Amerikanern gibt es mehr kulturelle Divergenzen als man gemeinhin glauben mag. Das sollte man sich bei der Zusammenarbeit von vornherein bewusst machen und lernen, konstruktiv damit umzugehen", ist Magee überzeugt. Wie soll man die Komplexität dieser Unterschiede vermitteln? Ein Sachbuch wäre zu trocken, eine Autobiographie zu pathetisch. Mit "Verstehen sich Deutsche und Amerikaner?" versucht Magee die Kombination aus beidem: kurz, anschaulich, erzählerisch. Eine Sparte innerhalb eines deutschen Großkonzerns übernimmt ein amerikanisches Unternehmen. In New York, Philadelphia und Washington ringen die deutsche und die amerikanische Führungsriege des transatlantischen Unternehmens um einen Integrationsfahrplan. Der Blick hinter die Kulissen und auf die Flipcharts des Strategieworkshops macht die Schlüsselprobleme deutsch-amerikanischer Zusammenarbeit erlebbar. Es wird offensichtlich, warum diese so selten erkannt werden und die meisten Cross-Border-Merger zum Scheitern verurteilt sind, wenn ihnen nicht frühzeitig Rechnung getragen wird. John Otto Magee, Jahrgang 1959, ist Absolvent der Georgetown University und der Freien Universität Berlin. Der US-Amerikaner lebt und arbeitet seit über zwanzig Jahren in Deutschland. Von 1995 bis 1999 beriet er als Mitarbeiter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Vorstand zum Thema transatlantische Beziehungen. 1999 wandte er sich der freien Wirtschaft zu, und wirkte bei der Siemens AG, München, als Berater für Fragen der transatlantischen Integration mit. Seit 2002 ist er selbstständiger Berater. Über einen Webcode im Buch erhalten die Leser Experten-Zugang zu zehn vertiefenden White Papers im Internet unter: http://www.berufskompetenz.de John Otto Magee Warum scheitern so viele transatlantische Unternehmenszusammenschlüsse? Der Buchautor John Otto Magee im Interview: Träumen Sie eher auf Deutsch oder Englisch? Was ist Ihre Grundempfehlung bei einem deutsch-amerikanischen Merger? Worin liegen die Unterschiede bei Amerikanern und Deutschen? Was war Ihre persönlich größte Hürde im transatlantischen Business? Wie haben Sie diese Hürde gemeistert? Gibt es positive Beispiele für transatlantische Merger, die funktioniert haben? Gelten die Regeln im Wirtschaftsleben auch fürs Politische oder gar im Privatleben? Fühlen Sie sich als Berater eher als Deutscher oder Amerikaner? Mehr zu seinem Buch im Internet unter: http://www.berufskompetenz.de John Otto Magee (Ende)
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