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pte20091006012 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle
Mittelmeer-Diät hilft auch gegen Depressionen
Erkrankungsrisiko sinkt bei gesunder Ernährung um 30 Prozent
Mittelmeer-Diät: Viel Obst und Gemüse, dafür wenig rotes Fleisch (Foto: pixelio.de/Marc Tollas)
Mittelmeer-Diät: Viel Obst und Gemüse, dafür wenig rotes Fleisch (Foto: pixelio.de/Marc Tollas)

Las Palmas/Pamplona (pte012/06.10.2009/10:00) - Die Mittelmeer-Diät könnte auch im Kampf gegen Depressionen helfen. Bisher wurde schon angenommen, dass diese Art der Ernährung gegen Herzerkrankungen und Krebs schützen kann. Wissenschaftler der Universitäten Las Palmas http://www.ulpgc.es und Navarra http://www.unav.es haben nun nachgewiesen, dass Depressionen um 30 Prozent weniger wahrscheinlich sind, wenn Menschen sich mit viel Gemüse, Obst, Getreide und wenig rotem Fleisch ernährten. Sie begleiteten 10.094 gesunde Erwachsene mehr als vier Jahre lang. Details der Untersuchung sind im Journal of the American Medical Association erschienen.

Das Team betonte jedoch, dass größere Studien erforderlich seien, um den genauen Zusammenhang zu erforschen. Zur Teilnahme an der aktuellen Studie wurden Universitätsabsolventen eingeladen. Diese füllten Fragebögen aus und die Wissenschaftler berechneten ihre Einhaltung der Mittelmeer-Diät durchschnittlich viereinhalb Jahre lang. Teilnehmer, die sich strikt an die Diät hielten, waren eher männlich, frühere Raucher, verheiratet und älter. Sie waren sportlicher und verfügten allgemein über eine höhere Energieaufnahme.

Während der Laufzeit der Studie wurden 480 neue Erkrankungen an Depressionen festgestellt, 156 bei Männern und 324 bei Frauen. Jene, die sich am strengsten an die Mittelmeer-Diät hielten, erkrankten um 30 Prozent weniger wahrscheinlich. Familienverhältnisse, Anzahl der Kinder und Faktoren, die mit einem gesunden Lebensstil in Zusammenhang gebracht werden, veränderten die Ergebnisse nicht. Das galt auch, als Persönlichkeitsmerkmale wie Konkurrenzdenken oder Angstgefühle berücksichtigt wurden.

Miguel Martinez-Gonzalez von der Universität Navarra erklärt, dass wahrscheinlich die Ernährung allgemein wichtiger sei als die Auswirkung einzelner Komponenten und einen wichtigen Schutz gegen Depressionen leisten könnte. Die klinische Psychologin Cecilia D'Felice berichtet laut BBC, dass es immer mehr Hinweise auf die Bedeutung der Ernährung bei der Behandlung von Depressionen gebe. "Wir wissen, dass eine Ernährung mit viel Olivenöl die Menge an Serotonin und Gehirntransmittern erhöhen kann. Die meisten Medikamente gegen Depressionen erhöhen die Serotonin-Werte im Gehirn."

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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