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Fr, 10.02.2012
pts20090923033 Unternehmen/Finanzen, Bildung/Karriere
Manpower Beschäftigungsausblick für das 4. Quartal 2009
Zwei Branchen mit Hoffnung auf Jobs
Wien (pts033/23.09.2009/14:48) - 751 Personalchefs aus allen Branchen und Bundesländern wurden im Auftrag von Manpower zu den Beschäftigungsaussichten in ihrem Unternehmen befragt. 10% gaben an, ihre Mannschaften im Herbst aufstocken zu wollen. Ihnen stehen 13% gegenüber, die abbauen müssen. 76% belassen den Mitarbeiterstand, 1% enthielt sich der Antwort. Nach Branchen ortet Manpower Chef Erich Pichorner die größte Einstellungsbereitschaft in der Energieversorgung und im öffentlichen und sozialen Bereich. Weniger gut sieht es in Verkehr & Telekommunikation und in Hotellerie & Gastronomie aus: "In diesen Sektoren wird es zu deutlichen Einsparungen kommen." Auch Produktion, Handel und Bergbau & Rohstoffgewinnung erwarten Personalabbau. Nach Bundesländern ist dezenter Optimismus in Kärnten und in Tirol zu erkennen, Pessimismus im Burgenland und in Salzburg: "Auffallend ist die jeweilige Trendumkehr zum letzten Quartal. Bundesländer, die im Sommer starke Rekruting- oder Kündigungs-bewegungen erlebt haben, bleiben im Herbst stabil oder rutschen nur leicht ins Minus. Umgekehrt zeigen Länder, in denen sich zuletzt Personalauf- und -abbau eher die Waage gehalten haben, deutliche Ausschläge in beide Richtungen." Die Jobchancen nach Bundesländern Wien: Nach turbulentem letzten Quartal beruhigt sich der Markt. 11% der Unternehmen planen positive Veränderungen, 12% negative. 77% halten den Status quo. Niederösterreich: Sehr vorsichtig, aber optimistischer als zuletzt: 9% wollen Personal aufbauen, 10% reduzieren. 81% lassen den Mitarbeiterstand konstant. Burgenland: Mächtiges Minus mit saisonalem Hintergrund: Nur 1% der Betriebe sucht Leute, 20% setzen sie frei. 79% erwarten keine Änderung. Oberösterreich: Nach langer Hochphase nehmen nur mehr 11% der Unternehmen neue Mitarbeiter auf, 14% kündigen. 72% halten den Stand stabil, 3% sind noch unsicher. Steiermark: Nach erfreulichem Plus im Vorquartal diesmal nur mehr Gleichstand zwischen Personalauf- und -abbau, dafür mit je 14% lebhaft in beide Richtungen. 69% erwarten keine Änderung, 3% sind unschlüssig. Kärnten: Zuletzt Schlusslicht, nun ein leichtes Plus: 9% planen, neue Mitarbeiter anzuheuern, vergleichsweise geringe 7% müssen Kündigungen aussprechen. 84% sind mit dem Stand zufrieden. Salzburg: Lange neutral, nun wird gespart: 9% rekrutieren, 16% kündigen. 75% bleiben stabil. Tirol: Starke Ausschläge nach oben und unten: 18% nehmen neue Leute auf, 17% reduzieren die Zahl. 63% sind neutral, 2% unschlüssig. Vorarlberg: Liegt im Österreich-Schnitt: 9% bauen auf, 12% bauen ab. 79% lassen ihre Mannschaften, wie sie sind. Die Jobchancen nach Wirtschaftssektoren Bauwesen: Zuletzt schwer im Minus, nun beruhigt: je 9% der Betriebe wollen Personal aufnehmen bzw. reduzieren. 81% halten den Stand, 1% lässt die Antwort offen. Bergbau & Rohstoffgewinnung: Flaute unter Tag: Nur 1% der Gesellschaften sucht Leute, 6% bauen ab. Unveränderten Stand halten 89%, 4% sind unschlüssig. Energieversorgung: Die besten Jobchancen Österreichs: 12% sind auf Mitarbeitersuche, nur 5% müssen reduzieren. 82% sind zufrieden, 1% unsicher. Gastronomie & Hotellerie: Absturz: Nur 7% der Betriebe planen Neueinstellungen, aber 21% rechnen mit Freistellungen. 72% belassen ihre Mitarbeiterzahl. Handel: Minus trotz Weihnachtsgeschäft: 6% der Geschäfte bauen auf, 11% sparen. 80% bleiben konstant, 3% enthalten sich der Antwort. Kredit- & Versicherungswesen, Immobilien, unternehmensnahe Dienstleistungen: Land- & Forstwirtschaft: Leichtes Minus mit 14% Aufbau zu 16% Abbau. 69% wollen keine Änderungen vornehmen, 1% wartet noch ab. Öffentliche Hand & Soziales: Gute Prognose mit 11% Zuwachs und 7% Reduktion. Die übrigen 82% lassen alles, wie es ist. Sachgütererzeugung: Tiefer ins Minus: 11% rechnen mit Neuaufnahmen, 17% mit Verkehr & Telekommunikation: Tief in der Krise: Nur 7% der Unternehmen suchen Leute, während sich 25% ein Sparprogramm verordnet haben. 66% können ihre Mitarbeiter halten, 2% lassen die Antwort offen. (Ende)
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