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pte20090923032 Computer/Telekommunikation, Politik/Recht
IKT-Branche fordert Investitionen und massive Bildungsoffensive
"Investitionen in die Branche sind rasch wirksame Medizin"
Fordert Investitionen und Bildungsoffensive: Petra Jenner, Geschäftsführerin Microsoft Österreich
Fordert Investitionen und Bildungsoffensive: Petra Jenner, Geschäftsführerin Microsoft Österreich

Wien (pte032/23.09.2009/13:59) - "Die IKT-Branche hat in den vergangenen Monaten gezeigt, dass sie sehr krisenresistent ist und als Jobmotor für den Wirtschaftsstandort fungiert." Das ist die Kernaussage des Gipfeltreffens von elf führenden österreichischen IT-Unternehmen, die heute, Mittwoch, einige Forderungen an die Politik gerichtet haben. Unter anderen machen sich Microsoft, Fujitsu, SAP und T-Systems für ein forciertes öffentliches Engagement im IKT-Sektor stark. "Österreich muss nachhaltig in die IT investieren und die Ausbildung von Fachkräften fördern. Auf diese Weise kann die Branche zum Motor für die gesamte Wirtschaft unseres Landes werden", bringt es Petra Jenner, Geschäftsführerin Microsoft Österreich, auf den Punkt.

Rund 15.000 Unternehmen sind in Österreich im IT-Bereich tätig, beschäftigen 170.000 Mitarbeiter und machen ihn damit zu einem zentralen Wirtschaftssektor. Jeder 20. Arbeitnehmer hat damit direkt mit IT zu tun. "Insgesamt liegt die Wertschöpfung bei zwei Mrd. Euro. Von jedem Euro, der in die IT investiert wird, fließt das bis zu Siebenfache zurück", meint Jenner. Auch für das Produktivitätswachstum sei der Wirtschaftssektor zu einem wichtigen Faktor geworden, ergänzt Wilfried Pruschak, Geschäftsführer Raiffeisen Informatik http://www.raiffeiseninformatik.at . "45 Prozent gehen auf die IKT-Branche zurück, denn Produktivitätssteigerung geht heutzutage immer mit dem verbesserten Einsatz von Technologie einher", meint Pruschak. Daher sei eine Offensivstrategie seitens der Politik nötig, um die Wirtschaft und den Standort Österreich zu sichern.

Albert Felbauer, CEO von Siemens IT-Solutions, hofft auf die baldige Umsetzung einiger öffentlicher Projekte. "Derzeit liegen etliche davon aufgrund Geldmangels auf Eis. Investitionen in die IKT sind allerdings eine kurzfristige und rasch wirksame Medizin", so Felbauer. "Die Leistungen der IKT-Branche sind für Unternehmen und moderne Verwaltungen enorm wichtig. Nur durch innovative Lösungen können diese langfristig erfolgreich und effizient agieren. Damit ist die Branche eine wichtige Basis für den Wirtschaftsstandort Österreich. Wir sind nicht nur Lieferanten, sondern schaffen Lösungen, Werte und Arbeitsplätze", führt Andreas Muther, Geschäftsführer SAP Österreich http://www.sap.at , aus.

Die zweite zentrale Forderung der IT-Größen ist die nach einer massiven Bildungsoffensive. "IT ist für die Gesellschaft sehr bedeutend geworden. Sie betrifft mittlerweile jede Generation - von den Kinder bis hin zu Senioren", meint Wolfgang Horak, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Fujitsu Österreich http://www.fujitsu.at . Das Heranführen der Menschen an die IT müsse daher schon früh beginnen und stark gefördert werden. Nur so sei Österreich als Wirtschaftsstandort mit hochqualifizierten Kräften zu halten. Horak, bei Fujitsu auch für südosteuropäische Länder zuständig, bringt die massiven Anstrengungen dieser Länder bei der IT-Ausbildung ihrer Bürger als Beispiel. "Hier muss Österreich noch einiges tun", so Horak. Fast alle elf am Podium anwesenden Topunternehmen gaben auf Journalistenfrage an, dass derzeit in ihrem Unternehmen nach Mitarbeitern gesucht werde. Hierbei handelt es sich jedoch hauptsächlich um hoch spezialisierte Kräfte.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Andreas List
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail:
pressetext.austria
   
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