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pte20090914020 Computer/Telekommunikation, Politik/Recht
Security: User-Vertrauensverlust ist große Gefahr
EU-weite Bemühungen um Netzwerk- und Datensicherheit essenziell
ENISA-Geschäftsführer Andrea Pirotti (Foto: ENISA)
ENISA-Geschäftsführer Andrea Pirotti (Foto: ENISA)

Hernassios, Kreta (pte020/14.09.2009/12:10) - "Das Vertrauen der User in den Einsatz von IKT ist essenziell für die Entwicklung der Informationsgesellschaft", so die rumänische EU-Abgeordnete Silvia-Adriana Ticau heute, Montag, in ihrer Keynote anlässlich der Eröffnung der ENISA-FIRST Summer School on Network and Information Security http://www.nis-summer-school.eu . Damit unterstreicht sie die Bedeutung des diesjährigen Schwerpunkts der Veranstaltung "Privacy and Trust in a Networked World". Das Nutzer-Vertrauen kann letztendlich nur durch entsprechende und internationale Bemühungen um die Sicherheit im IKT-Bereich erhalten werden. "Der Austausch von Best Practices zwischen EU-Mitgliedsstaaten ist essenziell, um Netzwerk- und Informationssicherheit auf europäischem Niveau zu sichern", betont der deutsche EU-Abgeordnete Jorgo Chatzimarkakis.

Störungen in modernen Informationsnetzen haben viele negative Auswirkungen, darunter Unannehmlichkeiten für Anwender oder wirtschaftliche Verluste für Unternehmen. "Der Vertrauensverlust ist am schlimmsten", betont aber Ticau. Daraus ergebe sich eine Notwendigkeit entsprechend beständiger Netze, was unter anderem verstärkte Bemühungen um ihre Sicherheit erfordert. Diesbezüglich nimmt die European Network and Information Security Agency (ENISA) http://enisa.europa.eu als Mitveranstalter der Summer School auch die Politik in die Verantwortung. "Wir können nicht tolerieren, dass Regierungen der Sicherheit von Informationssystemen unzureichende Ressourcen widmen", betont ENISA-Geschäftsführer Andrea Pirotti in seiner Eröffnungsrede.

Von zentraler Bedeutung bei der Bewältigung der Herausforderungen einer zunehmend vernetzten Welt ist letztendlich auch die internationale Zusammenarbeit. Die Frage einer erhöhten Netzwerkbeständigkeit etwa "kann nicht auf nationaler Ebene angegangen werden", so Chatzimarkakis. Generell sind praxistaugliche internationale Standards im Bereich IKT-Sicherheit und Datenschutz von großer Bedeutung. So unterstreicht Ticau die Notwendigkeit einer elektronischen Signatur, die wirklich auf paneuropäischer Ebene anerkannt wird. Sie betont ferner, dass E-Government allgemein eine Führungsrolle dadurch wahrnehmen sollte, mit gutem Beispiel voranzugehen.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Thomas Pichler
Tel.: +43-1-81140-303
E-Mail:
pressetext.austria
   
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