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Do, 17.05.2012
pts20090908041 Unternehmen/Finanzen, Medien/Kommunikation
Automobilmarken im Krisenjahr: Schadensbilanz oder Erfolgsstory
Brand:Trust Studie "Marken von morgen" analysiert Einfluss auf Markenattraktivität
Nürnberg (pts041/08.09.2009/14:00) -
Audi schlägt Mutter VW - Franzosen verlieren Weiterempfehlungsbereitschaft als Zukunftsindikator Exzellenz an allen Markenkontaktpunkten wird belohnt In dem von Audi angeführten Top-Segment mit den höchsten Bekanntheits- und Weiterempfehlungswerten, also den "Star Brands" und somit den "Marken von heute" folgen mit einigem Abstand die starken Marken VW, BMW und erst dann Mercedes. VW blieb auf annähernd ähnlichem Attraktivitätsniveau wie im Vorjahr mit leicht gesteigerter Bekanntheit. Die Ursachen hierfür dürften die Einführung des Markenzugpferdes Golf sowie die immense Medienpräsenz im Zuge der Porsche Übernahme sein. BMW hingegen hat insbesondere bei der Weiterempfehlungsqualität leichte Verluste zu verzeichnen. Den auffälligsten Rückschlag in diesem Segment muss Mercedes verkraften. Können die Kooperationspläne zwischen den Erzrivalen BMW und Mercedes ein Grund für diesen Attraktivitätsverlust sein? Das Weiterempfehlungsniveau von Mercedes entspricht aktuell dem der Marke Volvo. Die Schweden rangieren mit einem verhältnismäßig geringem Bekanntheitsgrad und hoher Weiterempfehlungsquote im Bereich der "In Brands", die aufgrund der ausbaufähigen ungestützten Bekanntheit auf hohem Weiterempfehlungsniveau als "Marken von morgen" gelten können. Die Verlierer: Leistung vs. Illusionsmarketing Unter den Verlierern muss auch Porsche gelistet werden. Die Marke nahm eine interessante Entwicklung. 2009 stieg die Bekanntheit erheblich, doch dies ging mit einem drastischen Absturz in Sachen Weiterempfehlung einher. Die gescheiterte VW-Übernahme, die Ausweitung der Modellpalette und wenig Antworten auf die Nachhaltigkeitsdiskussion dürften nur einige der zahlreichen Ursachen sein. Die Betrachtung der asiatischen Anbieter zeigt keine Marke mit einer Bekanntheit oder Attraktivität, die nur annähernd an die der deutschen Star Brands heranreicht. Und das gilt auch für Toyota - trotz des Erfolges mit dem Hybrid Fahrzeug Prius. Der Transfer von der Produkt- zur Dachmarke ist hier offensichtlich noch nicht gelungen. Negative Presse schädigt Markenattraktivität "Kurzfristige Verkaufserfolge, wie aktuell durch die Abwrackprämie stimuliert, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Marken nur nachhaltig profitabel sein können, wenn sie ebenso nachhaltig mit den höchsten Weiterempfehlungswerten aufwarten können", resümiert Jürgen Gietll und ergänzt: "Wirtschaftlich erfolgreich und somit zukunftsfähig werden die "Marken von Morgen" sein, die bereits heute einen Plan haben, ihr Zukunftspotential zu nutzen und die "Marken von heute", die Antworten parat haben auf die Frage, wie sie ihre Marken unter veränderten Umfeldbedingungen zukünftig attraktiv halten können". Studiendesign: Befragt wurden: 2008 1.013 und 2009 1.008 Männer und Frauen ab 14 Jahre Befragung: computergestützte telefonische Interviews (CATI) Durchführung: GfK, Nürnberg September 2009 Über Brand:Trust Presskontakt: (Ende)
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