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Sa, 04.02.2012
pte20090831013 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Finanzen
Europas Immobilien haben Talsohle erreicht
Aufschwung steht westlichen Märkten früher als erwartet bevor
Kronberg/Wien (pte013/31.08.2009/11:24) - Die Immobilienmärkte Westeuropas sollen ihr Tief bereits wieder hinter sich haben. Selbst die stark unter Druck geratenen britischen Hauspreise könnten die Talsohle erreicht haben. Nach Einschätzung der Fidelity-Investmentexperten zeichnet sich eine Erholung demnach früher ab als ursprünglich erwartet. Während der Markt hierzulande offenbar mit einer nur leichten Korrektur sein Auskommen fand, verzeichneten die Werte etwa in Großbritannien einen Verfall von 40 bis 60 Prozent. Noch in diesem Jahr sei besonders bei Büro- und Gewerbeimmobilien hingegen von einer starken Erholung auszugehen. Mit Ausnahme von Spanien und Italien, wo mit einer Rückkehr der Investoren aufgrund der wirtschaftlichen Bedingungen frühestens Ende 2010 zu rechnen sei, biete die absehbare Turnaround-Situation Anlegern in ganz Westeuropa hohes Potenzial. "Durch den starken Immobilien-Preisverfall sind die Renditen der Objekte deutlich gestiegen", erklärt ein Experte im Gespräch mit pressetext. Günstige Einstiegsmöglichkeiten hätten sich daher bereits im Frühjahr 2009 abgezeichnet. Allerdings sei bei den Preisen zu dem Zeitpunkt noch keine Bodenbildung absehbar gewesen. "Nach ihrem Höchstniveau Mitte 2007, als die Märkte spekulativ überhitzt waren, bieten Immobilien angesichts der 'Yield Compression' nun wieder interessante Gelegenheiten", betont der Experte. Demnach sinkt bei steigenden Preisen zwar die Rendite. Gleichzeitig verzeichnet das Objekt jedoch eine kapitalseitige Wertsteigerung, womit auch das Risiko der Anlage sinkt. Die Zahl an Transaktionen von gewerblichen Immobilien befindet sich Fidelity zufolge in den wichtigsten westeuropäischen Märkten bereits wieder in einem langsamen aber stetigen Anstieg. Dies bestätige den Trend zur Bodenbildung, wodurch sich ein klarer Aufwärtstrend abzeichne. Neben dem britischen biete etwa Paris als wichtigster kontinentaleuropäischer Markt vielversprechende Gelegenheiten. Hierzulande würden Immobilieninvestments aufgrund der geringen Preisvolatilität eine solide Basis für ein Portfolio darstellen. Großbritannien, Frankreich und Deutschland bilden gemeinsam knapp 60 Prozent des Volumens der europäischen Gewerbeimmobilien von insgesamt rund 1,5 Bio. Euro. Hohe Renditen und starke Preisnachlässe hätten die Käufer nun wieder verstärkt in die drei Kernmärkte gelockt. (Ende)
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