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Sa, 04.02.2012
pte20090729031 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
M&A-Konditionen noch weitab der Normalität
Beteiligungen und Übernahmen erholen sich nur langsam
Stuttgart (pte031/29.07.2009/13:24) - Die M&A-Industrie hat sich seit ihrem Defacto-Stillstand zur Jahreswende nur langsam erholt. Sowohl die Konditionen als auch die Anzahl getätigter Beteiligungen und Übernahmen befinden sich nach wie vor auf niedrigem Niveau fern der Normalität. Während die Branche weiterhin an knappen Krediten zur Finanzierung der Geschäfte leidet und selbst Spottpreise ungenutzt lassen muss (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090717021/), treten potenzielle Käufer generell mit größerer Vorsicht auf als vor der Panik an den Märkten. Prognosen zur künftigen Geschäftsentwicklung möglicher Übernahmeziele wurden zum Ratespiel. Statt riskante Wetten einzugehen, setzen Interessenten jedoch mehrheitlich auf Sicherheit und ziehen die Aufpolsterung der eigenen Bilanzen vor. "Wenn der Business-Plan eines Geschäfts nicht zielkonform verläuft, gerät die gesamte Transaktion ins Wanken", erklärt Hans Bethge, geschäftsführender Partner bei Angermann M&A International http://www.angermann.de , im Gespräch mit pressetext. Aufgrund unterschiedlicher Erwartungen zwischen Käufer und Verkäufer habe die M&A-Branche erhebliche Einbußen hinnehmen müssen. Die ersten fünf Monate dieses Jahres seien von Zurückhaltung dominiert gewesen, wobei der deutliche Rückgang gegenüber 2008 besonders auf den Stillstand im Bereich Private Equity und die Knappheit an verfügbaren Mitteln zurückzuführen sei. "In den vergangenen sechs bis acht Wochen zeichnet sich im Unternehmensbereich jedoch eine Rückkehr zur Normalität ab", meint Bethge. Dem Experten zufolge besteht an europäischen Unternehmen besonders aus dem asiatischen Ausland wieder verstärktes Interesse. "Die Chinesen formieren sich. Sie wollen die Märkte in Europa bedienen und direkt in die 'real economy' investieren", betont Bethge gegenüber pressetext. Gerade in Deutschland sei die Nachfrage nach Beteiligungen und Übernahmen daher wieder relativ hoch. Darüber hinaus nehme das Interesse an M&A-Geschäften auch innerhalb der europäischen Grenzen wieder zu. Die Vielzahl an Insolvenzen eröffne derzeit häufig interessante Optionen. Investmentbankern zufolge ist noch im weiteren Verlauf des Jahres mit wenigen großen Deals zu rechnen. Mit einer klareren Aussicht auf die wirtschaftliche Zukunft steige auch das Ausmaß an Transaktionen wieder an. Der Aufschwung der M&A-Industrie vollziehe sich jedoch nur äußerst langsam. (Ende)
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