VORSCHAU

PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00
Hotel Park Hyatt
13.02.2012 00:00


IR Nachrichten


WETTER
Graz: Schneefall
-6°
Innsbruck: stark bewölkt
-8°
Linz: stark bewölkt
-8°
Wien: stark bewölkt
-9°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
BUSINESS
Sa, 11.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20090727022 Medien/Kommunikation, Politik/Recht
Russland: Skype als Sicherheitsgefahr
Mächtige Industrielobby sagt VoIP-Dienst den Kampf an
Russland sagt VoIP-Diensten wie Skype den Kampf an (Foto: Skype)
Russland sagt VoIP-Diensten wie Skype den Kampf an (Foto: Skype)

Moskau (pte022/27.07.2009/13:10) - Die mächtigste Industrielobby Russlands sagt dem Voice-over-IP-Dienst Skype http://www.skype.com den Kampf an. Skype sei eine Gefahr für russische Geschäftsinteressen und für die innere Sicherheit und müsse deshalb von staatlicher Seite eingeschränkt werden, heißt es in einer Aussendung der Lobby, die unter dem Namen Russische Union der Industriellen und Unternehmer (RSPP) http://www.rspp.ru auftritt. Prominente Unterstützung im Kampf gegen Skype & Co. erhält die Initiative dabei vom mächtigen Premierminister der Russischen Föderation, Wladimir Putin, und mehreren hochrangigen Vertretern aus der russischen Telekommunikationsbranche.

In einer Arbeitsgruppe erörtert die Interessensvertretung derzeit die Möglichkeiten, um gewisse Sicherheitsvorkehrungen gegenüber Voice-over-IP-Angeboten einzuführen. "Ohne staatliche Restriktionen weckt IP-Telefonie bestimmte Sicherheitsbedenken", so die Lobby. "Die meisten Anbieter solcher Dienste in Russland, wie etwa Skype oder Icq, kommen aus dem Ausland. Es ist daher notwendig, heimische Unternehmen auf diesem Sektor zu beschützen." Vitali Kotow, Vizepräsident in der Telekommunikationssparte der staatlichen Eisenbahngesellschaft TTK, richtete ebenfalls einen dringenden Appell an die staatlichen Regulatoren. Kotow fordert sie auf, den Gewinnrückgang, den VoIP-Dienste den staatlichen Telekomanbietern verursachen, möglichst schnell zu stoppen.

Der russischen Lobby und Telekommunikationswirtschaft jagt vor allem eine Statistik einen gehörigen Schrecken ein: Schätzungen zufolge sollen bereits 2012 mehr als 40 Prozent aller Telefongespräche in Russland über das Internet laufen. Weltweit nehmen bereits mehrere hundert Mio. Menschen das Angebot von Skype in Anspruch, kostenlos über das World Wide Web zu telefonieren. Die russischen Anbieter wollen sich diese starke Marktpenetration jedoch nicht gefallen lassen und ebenfalls in den VoIP-Markt vordringen. So soll verhindert werden, dass ausländische Dienste den gesamten russischen Markt für sich allein in Anspruch nehmen. Valerij Ermakow, Vorstandsvorsitzender beim drittgrößten russischen Mobilfunkanbieter MegaFon, bestätigt das Interesse an diesem Markt: "Wir unterstützen die Idee eines beschränkten Wettbewerbs nicht, was wir wollen ist ein zivilisierter Markt", wird Ermakow zitiert.

Laut TTK wird die entsprechende Gesetzesnovelle von einem speziellen Komitee, das sich aus führenden Telekom-Managern und Putin nahe stehenden Vertretern der Justiz zusammensetzt, bis September ausgearbeitet.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Jörg Tschürtz
Tel.: +43-1-81140-319
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising