pte20090723002 in Business
Maßgeschneiderte Werbung auf dem Prüfstand
"Keine signifikanten Unterschiede zur Umfeldplatzierung erkennbar"
St. Pölten (pte002/23.07.2009/06:05)
Der Ansatz des sogenannten "Behavioural Targeting", der das Ansprechen bestimmter Nutzergruppen aufgrund der Analyse ihres Online-Verhaltens bezeichnet, gewinnt für die Werbebranche zunehmend an Bedeutung. Während Werbetreibende sich von der neuen Methode vor allem eine Reduktion der bisher öfter vorkommenden, für sie unangenehm kostspieligen Fehlstreuung ihrer Botschaften versprechen, existiert bislang aber noch kein ausreichender Beweis für die Vorteile dieser Werbestrategie. "Die Targeting-Technologie funktioniert genauso gut wie die herkömmliche Methode der Umfeldplatzierung. In puncto Werbewirkung und Werbeerinnerungsleistung im Internet haben unsere Forschungsergebnisse keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Verfahren erkennen lassen", stellt Kathrin Oberreither, Co-Autorin einer gemeinsamen Untersuchung der Fachhochschule St. Pölten http://www.fhstp.ac.at und Fastbridge http://www.fastbridge.at , im pressetext-Interview fest. Für eine endgültige Einschätzung der Effektivität des Targeting-Konzepts seien allerdings noch wichtige Erfahrungswerte aus der Praxis notwendig.
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