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pte20090714032 Forschung/Technologie, Computer/Telekommunikation
Entwicklerwettbewerb für Militärroboter gestartet
Vollautonome, koordiniert arbeitende Fahrzeugteams als Ziel
Vollautonome Bodenfahrzeuge sollen den Stadtkampf erobern (Foto: defence.gov.au)
Vollautonome Bodenfahrzeuge sollen den Stadtkampf erobern (Foto: defence.gov.au)

Canberra (pte032/14.07.2009/13:30) - Das australische Verteidigungsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium Forscher aus aller Welt zu einem Entwicklungswettbewerb für Militärroboter aufgerufen. Im Rahmen der Multi Autonomous Ground-robotic International Challenge (MAGIC 2010) http://www.dsto.defence.gov.au/MAGIC2010/ soll die Basis für effiziente, vollautonome Roboter für militärische Anwendungen in städtischen Gebieten geschaffen werden. "Während ferngesteuerte Roboter bereits zum Einsatz kommen, brauchen wir intelligente und vollautonome Systeme, die dem Menschen Spionage-, Überwachungs- und Aufklärungsmissionen abnehmen können", sagt Greg Combet, Australiens Minister for Defence Personnel, Materiel and Science. Preise von insgesamt 1,6 Mio. Dollar sollen Forscher motivieren.

Durch den Wettbewerb soll eine technologische Lücke geschlossen werden, mit der man alliierte Streitkräfte in urbanen Einsatzgebieten konfrontiert sieht. "Das Ziel ist letztendlich, Missionen viel sicherer für militärisches Personal zu machen, indem Roboter die schmutzige, gefährliche Arbeit übernehmen", so Combet. Speziell geht es bei MAGIC 2010 darum, dass Teams aus robotischen Fahrzeugen in der Lage sein sollen, sich vollautonom zu koordinieren, um dadurch Missionen in einem veränderlichen städtischen Umfeld erfolgreich ausführen zu können. "Die Roboter müssen eine Reihe potenzieller Bedrohungen erkennen, überwachen und neutralisieren, um das Ziel des Wettbewerbs zu erreichen", erklärt Combet.

Als ersten Schritt sind Forscher aus aller Welt bis Oktober dazu aufgerufen, entsprechende Projekte einzureichen. Im November werden aus den eingelangten Vorschlägen die fünf besten von einer Experten-Jury ausgewählt. "Diese bekommen Forschungsförderungen von je 100.000 Dollar, um entsprechende Prototypen zu entwickeln", sagt Combet. Rund ein Jahr werden die Finalisten dann Zeit haben, ehe sie sich mit ihren Robotern in Südaustralien einer praktischen Herausforderung stellen müssen. Dem Sieger winken dabei 750.000 Dollar Preisgeld. Außerdem winkt die Chance auf weitere Förderungen im Rahmen des US Joint Concept Technology Demonstrator Program, um die Prototypen in wirklich einsatztaugliche Roboter weiterzuentwickeln.

Den internationalen Charakter des MAGIC-2010-Wettbewerbs unterstreicht unter anderem die Tatsache, dass eine von drei Teilnehmer-Konferenzen zum Wettbewerb in diesem Sommer auch in Frankfurt stattfindet. Die Gewinner werden letztendlich im Rahmen der australischen Land Warfare Conference 2010 in Brisbane bekannt gegeben.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Thomas Pichler
Tel.: +43-1-81140-303
E-Mail:
pressetext.austria
   
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