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Mi, 23.05.2012
pts20090701022 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle
NDR zeigt im Juli eine Heinz-Sielmann-Retrospektive
18 Folgen der "Expeditionen ins Tierreich" von 1969 - 1989 werden wiederholt
Hamburg (pts022/01.07.2009/12:35) - Bewunderer des großen Tierfilmers Heinz Sielmann erleben eine einzigartige TV-Reihe: Der Norddeutsche Rundfunk wiederholt in den kommenden Juliwochen legendäre Folgen der "Expeditionen ins Tierreich" - auf dem Sendeplatz "Doku am Nachmittag" wochentags zwischen 15:15 - 16:00 Uhr. Ein einzigartiges Wiedersehen mit Sielmanns schönsten Expeditionen. Wolf Lengwenus, verantwortlich für den Bereich Naturfilm beim NDR, hat eine repräsentative Auswahl aus den "Expeditionen" getroffen: "Es sind filmisch beeindruckende Folgen, deren Bilder bei vielen Zuschauern starke Erinnerungen wecken", sagt er. Über 20 Jahre Filmschaffen Heinz Sielmanns aus allen Teilen der Erde sind zu sehen - von der Tiefsee bis zum Hochgebirge, vom fünften Kontinent zum Tierleben nebenan. Expeditionen ins Tierreich - Heinz Sielmann zeigt: 02.07.2009: Begegnungen im Spechtrevier Durch die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit Heinz Sielmanns mit dem NDR besteht auch eine enge Verbindung des Senders zur Heinz Sielmann Stiftung, die der Tierfilmer zusammen mit seiner Frau Inge Sielmann im Jahre 1994 zur Förderung des Naturschutzes und der Umweltbildung gegründet hat. Die Stiftung, die außerdem das filmische Erbe des Tierfilmers betreut und für die Öffentlichkeit aufbereitet, plant auch weitere Kooperationen mit dem Bereich Naturfilm des NDR und mit Studio Hamburg. Aus dem archivierten Filmmaterial der Stiftung wird noch in diesem Jahr ein weiterer Klassiker Heinz Sielmanns veröffentlicht und am 12. und 13. September 2009 auf dem Internationalen Naturfilmfestival Green Screen in Eckernförde gezeigt werden. Es ist der Film "Lockende Wildnis", für den Heinz Sielmann zwischen 1966 und 1967 insgesamt 18 Monate lang auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent drehte: Der Film wurde mit seinen spektakulären Tier- und Landschaftsaufnahmen ein Meilenstein unter Heinz Sielmanns internationalen Filmprojekten und kam 1969 in die deutschen Kinos. Die Expedition führte ihn durch die arktischen und subarktischen Regionen Nordamerikas, Kanadas, Alaskas und der Pazifikküste. Ihm gelangen einzigartige Bilder von den großen Karibuherden auf ihrem Wanderzug durch die Tundra, von Eisbären und von den Kolonien der Pelzrobben und Seelöwen in der Bering-See. Unvergesslich sind die Aufnahmen von den Braunbären bei ihrer Lachsjagd am McNeal River und von den Seeottern am Prince William Sound. Ebenfalls auf dem Internationalen Naturfilmfestival Green Screen wird die Stiftungsratsvorsitzende Inge Sielmann den von ihr persönlich gestifteten "Heinz Sielmann Filmpreis" einem der Wettbewerbsbeiträge verleihen. Weitere Informationen erhalten Redaktionen bei: Heinz Sielmann Stiftung (Ende)
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