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Sa, 11.02.2012
pte20090701002 Medien/Kommunikation, Tourismus/Reisen
Tourismus plant schlagkräftigere Vermarktung
Route Transromanica soll europäisches Kulturerbe fördern
Berlin/Bonn (pte002/01.07.2009/06:05) - Möglichkeiten für eine effektivere Zusammenarbeit, die Einsparung von Kosten und eine schlagkräftigere Vermarktung haben kürzlich 24 europäische Tourismusmanager in Berlin diskutiert. Auf Einladung des sachsen-anhaltischen Verkehrsministeriums besprachen die Experten in der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt Strategien für touristisch und gleichzeitig kulturell wertvolle Standorte. Die betreffenden Regionen arbeiten im Projekt CrossCulTour und bei der Vermarktung der Route Transromanica http://www.transromanicaserver.de zusammen, zu der auch die deutsche Straße der Romanik gehört. Ziel ist die Förderung des europäischen Erbes der Romantik, die sich in der Zeit von 950 bis 1250 stilprägend in Kunst und Architektur niedergeschlagen hat. Kulturtouristen, die man ansprechen möchte, brächten handfeste ökonomische Argumente mit, erläuterte Manfred Zeiner vom Beratungsinstitut dwif http://www.dwif.de . Sie seien nicht nur an Kunst und Kultur interessiert, sondern würden auch sehr gerne auf Einkaufstour gehen und schätzen ein attraktives Nachtleben, bei dem sie mehr Geld ausgeben. Matthias Poeschel skizzierte, wie Cross-Marketing auch mit geringen Mitteln funktioniert. Zehn Städte in Deutschland, die teils zum UNESCO-Welterbe gehören und alle einen mittelalterlichen Bezug haben, arbeiten hier zusammen, so der für die Tourismus- und Marketinggesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt arbeitende Experte. "Das Beispiel der Tourismusroute Transromanica zeigt sehr schön, wie sich unterschiedlichste Interessensgruppen zusammenfinden, um ein Ziel zu verfolgen. Man nehme regionale Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Ländern, die thematisch zusammenpassen, ergänze sie um spezielle Kulturprogramme und Shopping-Angebote und lasse sie über exklusive Global Player vermarkten", so die Erfahrung von Marc-Christopher Schmidt, Geschäftsführer des Reiseportals Triptivity http://www.triptivity.com . Letztendlich würden so alle Beteiligten davon profitieren. "Der Tourismus steigt in den einzelnen Ländern genau um die Klientel, die sich für die jeweiligen dortigen Angebote interessiert. Die regionale Wirtschaft wird gestärkt, teilweise sogar über Landesgrenzen hinweg. Die Touristen erleben die Reise in einem unvergesslichen Ambiente. Aus meiner Sicht werden solche pauschalen Angebote immer stärker gefragt", ist der Triptivity-Chef überzeugt. (Ende)
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