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pte20090629004 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Ratgeber-Service fragt Facebook-Freunde um Hilfe
Aardvark vertraut auf Bekannte statt Suchalgorithmen
Aardvark sucht für seine Nutzer Rat bei Facebook-Freunden (Foto: vark.com)
Aardvark sucht für seine Nutzer Rat bei Facebook-Freunden (Foto: vark.com)

San Francisco (pte004/29.06.2009/06:15) - Neue Suchmaschinen sollen nicht nur Informationen zu einem Begriff finden, sondern den Nutzern bei Entscheidungen helfen oder Antworten auf bestimmte Fragen geben. Bing nennt sich der Service von Microsoft, der als "New Decision Engine" angepriesen wird. Ebenso wie bei dem Start-Up Hunch, das sich bei der Suche bei einer Datenbank bedient, unterscheiden sich die Ergebnisse jedoch oft kaum von den Ergebnissen einer herkömmlichen Suchmaschine. So gibt es bei der Suche nach einem guten Restaurant in einer gewissen Region anstatt einer spezifischen Antwort den Verweis auf eine Website mit Restaurant-Tests. Aardvark http://vark.com verlässt sich im Gegensatz dazu auf die Ratschläge von ganz realen Menschen - den Facebook-Freunden des Nutzers.

Der neue Service Aardvark soll auf diesem Weg ganz spezifische Empfehlungen abgeben können. Der größte Vorteil: Die Ratschläge kommen von Menschen denen man vertraut und sind deshalb besonders verlässlich. Im Jahr 2007 in San Francisco gegründet bietet Aardvark seine Entscheidungshilfe seit vergangener Woche öffentlich an. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Rundmail an Bekannte soll die Aardvark-Suche einige Vorteile bieten. Wer sich mit seinem Anliegen wahllos an seine Freunde wende, verschwende die Zeit von vielen Menschen, so Damon Horowitz, Mitgründer des Unternehmens. Aardvark wählt nach unterschiedlichen Kriterien diejenigen aus, die am wahrscheinlichsten Rat wissen. Außerdem weis der Fragesteller nicht, wem sein Anliegen weitergeleitet wurde und wer sich dafür entschieden hat keine Antwort zu geben. So soll niemand in seinen Gefühlen gekränkt werden.

Durch die Vernetzung mit Facebook-Freunden und deren Freunden entsteht schnell ein sehr großer Personenkreis, der sämtliche Interessensgebiete abdecken soll, so die Aardvark-Erfinder. "Im Schnitt sind von acht Personen die wir kontaktieren zwei online und bereit, eine Antwort zu geben", so Nicholas Chim, Entwickler bei Aardvark. Facebook sei dabei lediglich der Beginn, andere Social-Networks sollen folgen. Auch eine Application für das iPhone sei bereits in Arbeit.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Georg Eckelsberger
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
pressetext.austria
   
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