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Mi, 23.05.2012
pte20090625018 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Beteiligungsfirmen jagen Schnäppchen-Banken
US-Institute mit Kapitalbedarf im Visier von Finanzinvestoren
New York (pte018/25.06.2009/11:50) - Beteiligungsgesellschaften und Private-Equity-Firmen haben sich auf die Finanzindustrie eingeschossen. Während Banken derzeit noch günstig zu haben sind, spekulieren die Schnäppchenjäger im Zuge des wirtschaftlichen Umschwungs mit einer Rückkehr zu Gewinnen und Profit. Darüber hinaus stehen den Investoren momentan die Türen weit offen. So ist der Kapitalbedarf vieler Institute weiterhin hoch, wenngleich sie sich reihenweise für eine Rückzahlung von Regierungshilfen entschieden, um wieder staatlich unabhängig zu werden. Zwar stehen vorerst noch Kreditausfälle und Abschreibungen auf dem Programm der Banken. Danach wittern die Heuschrecken jedoch wieder großes Potenzial. Um sich krisenfester aufzustellen und den Anforderungen einer verschärften Finanzaufsicht gerecht zu werden, benötigen Banken frisches Kapital. So werden besonders kleine und regionale Institute nach wie vor von faulen Hypotheken belastet (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090417018/). Zudem wurden Zukäufe im Private-Equity-Bereich in den vergangenen Monaten rar, obwohl die Branche über Eigenkapital verfügt. Besonders der Markt für große Unternehmenskäufe ist seit Jahresbeginn ausgetrocknet. Derzeit kehrt das Segment wieder zu einzelnen Transaktionen zurück, Anzahl und Volumen sind jedoch nach wie vor gering. In Europa drohen dem Sektor schärfere EU-Regeln, weshalb die Unternehmen einen breiten Abzug erwägen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090604037/). "Die Richtlinien bedeuten hohe Kosten für die Manager, die ohnehin eine sehr schwere Zeit hinter sich haben", meint Martin Greil, Generalsekretär der Vereinigung Alternativer Investments (VAI) http://www.vereinigungai.at , im Gespräch mit pressetext. Durch den US-Einlagensicherungsfonds winkt den Gesellschaften in Übersee hingegen sogar Unterstützung. Bei einer Beteiligung an Banken können Investoren im Falle von Verlusten mit Zuschüssen seitens der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) rechnen. Dadurch wird ihnen der Einstieg schmackhaft gemacht. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, hat die Kapitalnot der Finanzhäuser das Interesse mehrerer Private-Equity-Firmen geweckt. Nachdem es bereits zu Übernahmen etwa der Flagstar Bancorp aus Michigan sowie der größten Bank in Florida, der Bank United, gekommen ist, steht nunmehr die in San Francisco ansässige Bank-of-America-Tochter First Republic auf ihrer Liste. Als Interessenten treten mehrfach die Gesellschaften Carlyle und Blackstone in Erscheinung. Darüber hinaus wittern etwa TPG oder Kohlberg Kravis Roberts nach Mrd.-Verlusten im Vorjahr bald wieder gewinnträchtige Geschäfte bei Banken. (Ende)
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