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pte20090617001 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Point of Sale: Rettungsanker in Krisenzeiten
Erste Drive-In-Trafik eröffnet - Schnelle Umsetzung wichtig
Erste Drive-In-Trafik stemmt sich gegen die Krise (Foto: ontourmarketing.at)
Erste Drive-In-Trafik stemmt sich gegen die Krise (Foto: ontourmarketing.at)

Wien/Eferding (pte001/17.06.2009/06:00) - In Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erweist sich der klassische Point of Sale (POS) wieder verstärkt als Mittel, den Umsatz zu steigern. Dass sich das Prinzip des direkten Warenverkaufs am Kunden trotz der verheerendsten Finanzkrise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auszahlen kann, zeigt sich am Beispiel des POS-Dienstleisters on tour Marketing http://www.ontourmarketing.at . Das österreichische Beratungsunternehmen hat in einem Pilotprojekt eine sogenannte "Drive-In-Trafik" errichtet. Dabei handelt es sich um einen Tabakladen, bei dem Kunden ähnlich dem Prinzip bei Fast-Food-Ketten bequem vom Auto aus bedient werden. Innerhalb von nur wenigen Wochen verdoppelte sich der Umsatz.

"Trotz der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise kann man davon ausgehen, dass 80 Prozent aller Kaufentscheidungen nach wie vor am POS getroffen werden. Darüber sollten sich gerade kleinere Händler stets bewusst sein. Denn nur wer sich rasch auf die Bedürfnisse der Kunden einstellen kann, wird erfolgreich sein", verdeutlicht on-tour-Marketing-Geschäftsführer Oliver Kenn im pressetext-Gespräch. Laut dem Fachmann ist vor allem das perfekte Zusammenspiel von Präsentation der Waren sowie Informationsmaterial wichtig. Obwohl das Pilotprojekt bis auf weiteres allein in Österreich etabliert wurde, sieht Kenn Wachstumspotenzial. "Auch die Bundesrepublik ist ein lukrativer Markt, der für Innovationen offen stehen sollte", sagt Kenn.

Dass das Verkaufsmodell schnell Nachahmer finden dürfte, ist vor allem auf die Vorteile des Konzepts zu beziehen. So wurde das Pilotprojekt in einer Bauzeit von nur einem halben Tag fertiggestellt. Die Tabak-Trafik Kagerer im oberösterreichischen Eferding wurde hierbei neu umgebaut und entsprechend gebrandet. "Dem POS kommt in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine besondere Bedeutung zu. Kreativität und Innovationsfreudigkeit sind so besonders gefragt", so Kenn auf Nachfrage von pressetext. Von Vorteil sei, dass man - nicht wie bei TV-Spots oder Anzeigen in Hochglanzzeitschriften - Verbesserungen direkt "Time-to-Market", in kurzer Zeit präzise umsetzen kann. Zudem würde sich der Finanzaufwand in Grenzen halten.

Das aktuelle Pilotprojekt hat on tour Marketing in einer Blitzaktion auf die Beine gestellt. Für den Drive-In-Trafik-Umbau wurden die dafür benötigten zwölf Meter langen Teile mit einem Sattelschlepper zum Zielort transportiert und an der Verkaufsstelle mit einem Kranwagen und einer Hebebühne befestigt. Dabei hat das Unternehmen großen Wert darauf gelegt, dass die Geschäftstätigkeit nicht gestört wurde und die Kunden weiterhin Produkte aller Art beziehen konnten. Bei der Beklebung wurde eine witterungsbeständige hochwertige, UV-beschichtete Super-Flex-Folie verwendet. Diese zeichnet sich durch ihre lange Haltbarkeit aus. Weitere Drive-In-Trafiken sind Kenn zufolge nicht ausgeschlossen. Dennoch wolle man noch warten.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail:
pressetext.austria
   
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